Was Kommunalpolitik mit Gesundheit zu tun hat 🏛️💭🌱

Ein persönlicher Perspektivwechsel auf kommunale Gesundheitsförderung, Lebenswelten und Health in All Policies

Kommunalpolitik einmal aus nächster Nähe.

In den vergangenen Wochen lerne ich eine Welt kennen, die mir bisher vor allem aus der Perspektive einer interessierten Bürgerin vertraut war: kommunalen Wahlkampf.

Ein guter Freund von mir kandidiert für das Bürgermeisteramt in Burgwedel. Dadurch durfte ich inzwischen bei Sitzungen seines Wahlkampfteams dabei sein und zuletzt auch ein politisches Duell im Rahmen der Bürgermeisterwahl erleben.

Natürlich bin ich persönlich nicht neutral. Ich kenne und schätze einen der Kandidaten.

Meine berufliche Arbeit mit rückenstark ist davon unabhängig und parteipolitisch neutral.

Was mich an diesen Einblicken besonders interessiert, sind ohnehin weniger einzelne politische Positionen als die Prozesse dahinter:

Wie entstehen Entscheidungen?
Welche Themen bewegen Menschen vor Ort?
Wie werden unterschiedliche Interessen sichtbar?
Wie funktioniert Kommunikation?
Und was braucht es, damit Menschen bereit sind, Verantwortung für ihre Stadt zu übernehmen?

Vielleicht beobachte ich all das auch deshalb so aufmerksam, weil ich als Unternehmerin, Gesundheitsförderin und Projektmanagerin automatisch auf Strukturen, Verantwortlichkeiten, Netzwerke und Entscheidungswege schaue.

Gesundheit entsteht nicht nur im Gesundheitswesen

Je länger ich mich beruflich mit Gesundheitsförderung und Prävention beschäftige, desto stärker interessiert mich die Ebene hinter der einzelnen Gesundheitsmaßnahme:

Unter welchen Bedingungen leben, lernen und arbeiten Menschen eigentlich?

Bildung und Kinderbetreuung gehören dazu. Sport und Bewegung. Vereine und Ehrenamt. Stadtentwicklung und Mobilität. Wirtschaft, soziale Teilhabe, Sicherheit und Orte, an denen Menschen einander begegnen können.

Vieles davon hat auf den ersten Blick vielleicht wenig mit Gesundheit zu tun.

Aus einer bio-psycho-sozialen Perspektive sieht das anders aus.

Politische und kommunale Entscheidungen gestalten Lebenswelten. Und Lebenswelten beeinflussen wiederum unsere Möglichkeiten, gesund zu leben, Ressourcen zu entwickeln, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und soziale Beziehungen zu gestalten.

Für diese Perspektive gibt es in der Gesundheitswissenschaft einen passenden Ansatz: Health in All Policies.

Vereinfacht gesagt bedeutet er, die möglichen Auswirkungen auf Gesundheit und gesundheitliche Chancengerechtigkeit auch bei politischen Entscheidungen außerhalb des klassischen Gesundheitsbereichs mitzudenken.

https://www.who.int/activities/Promoting-health-in-all-policies-and-intersectoral-action-capacities?utm_source=chatgpt.com

Kommunale Gesundheitsförderung braucht Zusammenarbeit

Für mich bedeutet kommunale Gesundheitsförderung deshalb nicht, möglichst viele einzelne Gesundheitsangebote zu organisieren.

Mich interessiert vielmehr, wie gesundheitsförderliche Lebenswelten entstehen können.

Dafür braucht es Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, funktionierende Netzwerke, Beteiligung und Strukturen, die Zusammenarbeit ermöglichen.

Das passt sehr zu meiner eigenen Arbeitsweise.

Ich verbinde Gesundheitsförderung, Prävention und Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Projektmanagement und Netzwerkarbeit. Gesundheit denke ich bio-psycho-sozial und salutogenetisch – und zunehmend auch im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kommunalen Bedingungen, unter denen Menschen leben.

Mein Einblick in den kommunalen Wahlkampf ist deshalb für mich vor allem eines:

eine Gelegenheit zu lernen.

Ich bekomme einen neuen Blick darauf, wie kommunale Verantwortung funktioniert – mit unterschiedlichen Interessen, Positionen, Möglichkeiten und Grenzen.

Und ich merke, wie spannend ich diese Ebene von Gesundheitsförderung finde.

Denn Gesundheit beginnt lange bevor Krankheit entsteht.

Auch dort, wo wir gemeinsam entscheiden, wie wir leben wollen.
https://leitbegriffe.bioeg.de/tombstone-page

Wer kommunale Politik selbst einmal aus nächster Nähe erleben möchte:
Hier finden Sie die kommenden öffentlichen Foren und Veranstaltungen.

https://aktion.haz.de/haznp/umfrage/kommuwahltalkshaznp?ma=QR&uid=dn9PcQJ&cck&ref=

 

Faszien in Bewegung – modernes Gesundheitswissen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung

Montagmorgen.

Die ersten dienstlichen Besprechungen liegen hinter den Mitarbeitenden. Konzentration und Verantwortung bestimmen den Arbeitsalltag.

Und dann: Bewegung.

Ich freue mich sehr, aktuell im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements einer Behörde einen hybriden Gesundheitskurs durchführen zu dürfen. Ein Teil der Mitarbeitenden trainiert vor Ort mit mir, andere schalten sich aus dem Homeoffice dazu.

Für mich ist das moderne Betriebliche Gesundheitsförderung: Angebote so gestalten, dass sie zu unterschiedlichen Arbeitsorten und Arbeitsrealitäten passen.

Was wissen wir heute über Faszien?

Unser Wissen über Faszien hat sich deutlich weiterentwickelt. Faszien sind weit mehr als passives „Verpackungsmaterial“.

Sie gehören zu unserem körperweiten Bindegewebssystem, verbinden Strukturen, sind an der Übertragung mechanischer Kräfte beteiligt und reagieren auf Bewegung und Belastung. Fasziales Gewebe ist zudem innerviert und spielt eine Rolle bei Körperwahrnehmung und möglicherweise auch bei Schmerzwahrnehmung.

Dabei orientiere ich mich an aktuellen Erkenntnissen der Faszien- und Bewegungsforschung.

Wichtig ist mir eine sachliche Vermittlung ohne Faszien-Hype:

Wir müssen Faszien nicht einfach „lösen“. Und Rückenschmerzen entstehen nicht automatisch durch „verklebte Faszien“.

Der menschliche Körper funktioniert komplexer.

Wissen verstehen – Bewegung erleben

In meinen Kursen verbinde ich aktuelles Gesundheitswissen mit praktischer Bewegung:

Mobilisieren, dehnen, kräftigen, Bewegungsrichtungen verändern und den eigenen Körper bewusst wahrnehmen.

Dabei betrachten wir nicht eine einzelne Struktur isoliert. Muskulatur, Faszien, Nervensystem, Bewegung und Belastungssteuerung arbeiten zusammen.

Das entspricht meinem bio-psycho-sozialen Verständnis von Gesundheit: Menschen dabei unterstützen, ihre körperlichen Ressourcen, ihre Gesundheitskompetenz und das Vertrauen in den eigenen Körper zu stärken.

Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, mit diesem hybriden Angebot zur Gesundheit der Mitarbeitenden beizutragen – vor Ort und im Homeoffice.

Denn Betriebliche Gesundheitsförderung muss Menschen nicht zu Leistungssportlern machen.

Sie sollte Möglichkeiten schaffen, gesundheitliche Ressourcen im Arbeitsalltag zu stärken.

Genau dafür schaffe ich Strukturen.

Gesundheitsförderung für Unternehmen und Organisationen

rückenstark entwickelt individuelle Angebote der Betrieblichen Gesundheitsförderung – vor Ort, digital und hybrid.

Von Bewegung und Rückengesundheit über Gesundheitswissen und Workshops bis zu Ergonomie und Arbeitsplatzberatung.

Interesse an einem passenden Gesundheitsangebot für Ihre Mitarbeitenden? Sprechen Sie mich gerne an.

https://corporate-health.rueckenstark-hannover.de/

Die Kraft, die aus den Muskeln kommt 💪💚🥰🦵🚀

Nach rund sechs Wochen Trainingspause ging es für mich wieder los: Kniebeugen, Hanteln, Kraftausdauer – und ziemlich schnell auch wieder dieses gute Gefühl, den eigenen Körper arbeiten zu spüren.

Die Pause habe ich gemerkt. Das ist normal.

Eine Trainingspause bedeutet aber nicht, dass sämtliche Trainingseffekte verschwunden sind. Wie schnell Kraft und Muskelmasse zurückgehen, hängt unter anderem vom Trainingszustand, Alter und der Bewegung im Alltag ab. Bereits trainierte Muskulatur kann beim Wiedereinstieg zudem häufig schneller an frühere Leistungsfähigkeit anknüpfen.

Wichtig ist, nach einer Pause nicht unbedingt dort weiterzumachen, wo man aufgehört hat. Belastung wieder aufnehmen, Bewegungen kontrolliert ausführen und anschließend Schritt für Schritt steigern – das ist für mich gesundheitsorientiertes Training.

Muskelgesundheit bedeutet mehr als Muskelaufbau

Regelmäßiges Krafttraining unterstützt Muskelkraft und funktionelle Leistungsfähigkeit. Davon profitieren wir ganz praktisch: beim Aufstehen, Treppensteigen, Tragen, Gehen und bei vielen anderen Anforderungen des täglichen Lebens.

Auch für gesundes Älterwerden spielt der Erhalt von Muskelkraft und körperlichen Ressourcen eine wichtige Rolle.

Dabei ist unsere Muskulatur weit mehr als ein Bewegungsorgan.

Wenn Muskeln arbeiten und sich zusammenziehen, werden unter anderem Botenstoffe freigesetzt – sogenannte Myokine. Über diese Signalstoffe kann die Muskulatur mit anderen Geweben kommunizieren. Deshalb wird die Skelettmuskulatur heute auch als stoffwechselaktives und endokrines Organ betrachtet.

Für mich als Physiotherapeutin und Gesundheitsförderin gehört Muskelgesundheit deshalb seit vielen Jahren zu einer umfassenden Prävention.

Es geht nicht um sportliche Höchstleistungen.

Es geht darum, Kraft aufzubauen und zu erhalten, Bewegungsfähigkeit zu fördern, den eigenen Körper wieder zu fordern und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu entwickeln.

Und es darf Spaß machen.

Wer im Herbst selbst wieder aktiv werden möchte:

Im September starten meine kassenanerkannten Präventionskurse Fitness-Rückenschule wieder in Hannover-Linden und Seelze.

Wir verbinden gesundheitsorientiertes Kraft- und Bewegungstraining mit Wissen rund um Rücken, Bewegung und einen aktiven Alltag.

Die konkreten Termine und Anmeldemöglichkeiten folgen in Kürze.

AKTUELLER KURSPLAN / ANMELDUNG

 

AKTUELLER KURSPLAN / ANMELDUNG

25 trifft 60. Wer lernt eigentlich von wem?

Wissenstransfer im Unternehmen ist keine Frage des Alters. Sondern eine Frage der Strukturen.

25 trifft 60.

Wer gibt sein Wissen weiter? Wer lernt von wem?

Meine Antwort: im besten Fall beide voneinander.

Denn Alter allein sagt wenig über Kompetenz aus. Menschen bringen unterschiedliche Berufsbiografien, Erfahrungen, Fachkenntnisse und Perspektiven mit. Entscheidend ist, ob ein Unternehmen diese Vielfalt tatsächlich miteinander in Verbindung bringt.

Das wird zunehmend relevant: Bis 2040 werden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 13,3 Millionen Erwerbspersonen das gesetzliche Rentenalter überschritten haben.

Mit Menschen, die ein Unternehmen verlassen, kann mehr verschwinden als dokumentiertes Fachwissen. Die Bundesagentur für Arbeit weist darauf hin, dass dabei auch informelle Kompetenzen verloren gehen können.

Das Wissen darüber, wie ein Prozess in der Praxis wirklich funktioniert.
Wer bei einem Problem weiterhelfen kann.
Welche Lösung sich vor zehn Jahren schon einmal nicht bewährt hat.
Oder welche kleinen Handgriffe den Arbeitsalltag leichter machen.

Solches Wissen steht selten vollständig in einem Handbuch.

Wissenstransfer braucht mehr als guten Willen

„Tauscht euch mehr aus“ ist noch kein Prozess.

Wissenstransfer braucht Zeit, geeignete Arbeitsabläufe und eine Führung, die Austausch ermöglicht. Altersgemischte Teams können dazugehören, ebenso strukturierte Übergaben, Mentoring oder Reverse Mentoring.

Dabei geht es nicht darum, Menschen aufgrund ihres Alters feste Rollen zuzuteilen.

Die interessante Frage lautet: Wer kann was – und wer kann davon profitieren?

Diese Perspektive gehört für mich auch zu einer modernen Gesundheitsentwicklung in Unternehmen.

Ein strukturiertes Betriebliches Gesundheitsmanagement betrachtet nicht nur Bewegung, Ernährung oder Stress.
Es schaut auch auf Arbeitsorganisation, Führung, soziale Beziehungen, Beteiligungsmöglichkeiten sowie vorhandene Belastungen und Ressourcen.

Denn gute Zusammenarbeit kann eine Ressource sein.
Wissen weitergeben zu können ebenfalls.
Und Beschäftigte, die voneinander lernen, können Veränderungen gemeinsam besser bewältigen.

Menschen bringen das Wissen mit.

Unternehmen brauchen Strukturen, damit es sich bewegen kann.

Betriebliches Gesundheitsmanagement mit rückenstark – Gesundheitsentwicklung in Unternehmen.

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_N039_13.html?nn=2110&utm_source=chatgpt.com
https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/erwerbstaetigkeit.html?utm_source=chatgpt.com

Strukturiert. Fundiert. Wirksam.

https://corporate-health.rueckenstark-hannover.de/

„Morgen wieder Sport??“

Diese Nachricht aus meiner Fitnessgruppe gestern hat mich richtig gefreut. 😊

Wie schön ist es, wenn Menschen nach der Sommerpause von sich aus wieder loslegen wollen?

Weil sie wissen, wie gut ihnen das Training tut.
Weil sie sich verbunden fühlen.
Und weil Gesundheitssport eben mehr sein kann als Training.

Gemeinsam in der Halle oder auf dem Sportplatz. Bewegen, schwitzen, lachen, Herausforderungen annehmen, Ziele erreichen – und ganz nebenbei nette Menschen kennenlernen.

Damit bin ich sehr zufrieden. 😊

Gemeinsam mit meinen Trainerkolleginnen Hediye und Heike haben wir in den vergangenen gut drei Jahren die Gesundheitssportabteilung beim TSV Victoria Linden auf sichere und fachlich fundierte Füße gestellt.

Dahinter steckt jede Menge Projektarbeit mit unterschiedlichsten Stakeholdern.
Nicht immer easy.  Aber es hat sich gelohnt.

Neue Strukturen sind entstanden.

Mitten in einem traditionsreichen Sportverein im Stadtteil gibt es heute einen Ort, an dem Menschen fachlich gut begleitet trainieren, Gemeinschaft erleben und wieder oder weiter fit werden können.

Und nach den Sommerferien geht es jetzt wieder los! 💚

🏃 Montag
15:00–16:00 Uhr Seniorenzebras
16:00–16:30 Uhr Funktionstraining
16:30–17:00 Uhr Funktionstraining

🌿 Dienstag
17:00–18:30 Uhr Gesund Laufen/Walken
(möglicherweise künftig montags – die endgültige Terminplanung läuft noch)
19:00–20:15 Uhr Outdoor Fitness & Intervalltraining

💪 Mittwoch
15:00–17:00 Uhr Krafttraining für Jugendliche
16:15–17:00 Uhr Rehasport
17:00–17:30 Uhr Funktionstraining
17:30–18:00 Uhr Funktionstraining
18:00–18:45 Uhr Rehasport

💚 Donnerstag
18:30–19:30 Uhr Fitness-Rückenschule
19:45–21:00 Uhr Rücken- und Ganzkörperstarkes Fitnesstraining

⭐ September-Special: Fit ins Alter

Am Montag, 7. September, und Mittwoch, 9. September 2026, jeweils 15:00–18:00 Uhr, bieten wir einen Alltags-Fitness-Test für Menschen ab 50 Jahren an.

Ganz im Sinne moderner Longevity-Bewegung geht es dabei nicht darum, möglichst jung zu bleiben – sondern darum, Kraft, Mobilität, Gleichgewicht und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten.

Oder ganz einfach:

Nicht nur länger leben. Sondern möglichst lange gut leben.

Ich freue mich auf Euch. Und aufs Weitermachen.

Denn manchmal zeigt sich der Erfolg eines Projektes ganz einfach in einer kleinen Nachricht:

„Morgen wieder Sport??“ 😄

#Prävention #BGM #Rückenstark

Die Älteren gehen. Aber wer kommt nach?

Fachkräftesicherung beginnt nicht erst beim Recruiting. Sie beginnt auch bei den Menschen, die heute bereits im Unternehmen arbeiten.

Der demografische Wandel ist längst in den Unternehmen angekommen.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes werden bis 2040 rund 13,3 Millionen Erwerbspersonen das gesetzliche Rentenalter erreichen. Das entspricht etwa 30 Prozent des Erwerbspersonenpotenzials von 2025. Gleichzeitig können jüngere Altersgruppen diese Lücke zahlenmäßig nicht vollständig schließen.

Für Unternehmen stellt sich damit eine strategische Frage:

Wie gelingt es, vorhandene Fachkräfte möglichst lange gesund und arbeitsfähig im Unternehmen zu halten?

Recruiting bleibt wichtig. Doch in einem Arbeitsmarkt, in dem weniger Menschen nachrücken, gewinnt eine zweite Perspektive an Bedeutung: die Arbeitsbedingungen der Menschen, die bereits da sind.

Hier kann ein strukturiertes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ansetzen.

Nicht mit einzelnen Gesundheitsmaßnahmen nach dem Gießkannenprinzip, sondern mit einem systematischen Blick auf Arbeitsbedingungen, Belastungen und Ressourcen. Welche Tätigkeiten beanspruchen Beschäftigte besonders? Wo können Arbeitsorganisation, Führung oder ergonomische Bedingungen verbessert werden? Welche Unterstützung brauchen Menschen in unterschiedlichen Lebens- und Berufsphasen?

So wird Betriebliche Gesundheitsförderung Teil einer langfristigen Unternehmensentwicklung.

Denn Fachkräfte zu sichern bedeutet nicht nur, neue Menschen zu gewinnen.

Es bedeutet auch, gute Bedingungen für diejenigen zu schaffen, die ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Kompetenz heute bereits ins Unternehmen einbringen.

Das ist mein Verständnis von Betrieblichem Gesundheitsmanagement mit rückenstark – Gesundheitsentwicklung in Unternehmen.

Strukturiert. Fundiert. Wirksam.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 23.06.2026: 13,3 Millionen Erwerbspersonen erreichen in den nächsten 15 Jahren das gesetzliche Rentenalter.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_N039_13.html

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Vier Generationen. Ein Unternehmen. Eine große Chance. 📈💚

Was Altersvielfalt mit gesunder Arbeit zu tun hat – und warum Betriebliches Gesundheitsmanagement genauer hinschauen sollte.

Montagmorgen in einem Unternehmen.

Menschen kommen zur Arbeit, die vielleicht gerade ihre Schule oder Ausbildung abgeschlossen haben. Andere bauen parallel zum Beruf eine Familie auf, übernehmen Verantwortung für Kinder oder Angehörige, führen Teams, verfügen über jahrzehntelanges Erfahrungswissen oder denken bereits darüber nach, wie die letzten Berufsjahre aussehen sollen.

Sie arbeiten im selben Unternehmen.

Vielleicht sogar im selben Team.

Oft sprechen wir dann von vier Generationen im Unternehmen. Schnell fallen Begriffe wie Gen Z, Millennials, Generation X oder Babyboomer.

Ich finde eine andere Frage viel interessanter:

Was brauchen Menschen in unterschiedlichen Lebens- und Berufsphasen, damit sie gesund, arbeitsfähig und gerne in einem Unternehmen arbeiten können?

Denn das Geburtsjahr allein erzählt wenig darüber, was einen Menschen bei der Arbeit belastet, was ihn stärkt, welche Kompetenzen er mitbringt oder welche Arbeitsbedingungen er benötigt.

Und genau dort beginnt für mich modernes Betriebliches Gesundheitsmanagement.

Altersvielfalt ist längst betriebliche Realität

Die Altersstruktur der deutschen Arbeitswelt verändert sich deutlich.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren 2024 rund 9,8 Millionen der 15- bis 64-jährigen Erwerbstätigen zwischen 55 und 64 Jahre alt. Das entspricht 24 Prozent – dem höchsten Anteil älterer Erwerbstätiger innerhalb der Europäischen Union.

Gleichzeitig arbeiten jüngere Beschäftigte mit Menschen zusammen, die auf Jahrzehnte an Berufs- und Lebenserfahrung zurückgreifen können.

Für Unternehmen ist das zunächst einmal eine große Ressource.

Unterschiedliche Erfahrungen, Fachwissen, neue Perspektiven, gewachsene Netzwerke, aktuelle Ausbildungsinhalte und verschiedene Wege, Probleme zu lösen, treffen aufeinander.

Diese Vielfalt kann Unternehmen stärker machen.

Sie organisiert sich allerdings nicht von allein.

Menschen altern nicht nach Tabelle

Eine der wichtigsten Erkenntnisse für ein gutes Generationenmanagement lautet für mich deshalb:

Alter ist eine Information. Aber noch keine Diagnose.

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) weist ausdrücklich darauf hin, dass Alterungsprozesse individuell sehr unterschiedlich verlaufen und das kalendarische Alter allein wenig über die tatsächlichen Fähigkeiten eines Menschen aussagt. Auch Arbeitsbedingungen beeinflussen, wie Beschäftigte sich im Laufe ihres Erwerbslebens entwickeln.

Das ist für die Gesundheitsentwicklung in Unternehmen entscheidend.

Zwei Menschen gleichen Alters können vollkommen unterschiedliche Tätigkeiten ausüben, unterschiedlichen körperlichen oder psychischen Anforderungen ausgesetzt sein und über völlig unterschiedliche Ressourcen verfügen.

Umgekehrt können Menschen verschiedener Altersgruppen ähnliche Bedürfnisse haben.

Deshalb halte ich wenig davon, Beschäftigten aufgrund ihres Geburtsjahres bestimmte Eigenschaften zuzuschreiben.

Mich interessiert etwas anderes:

Was passiert tatsächlich in diesem Unternehmen?

Gutes BGM beginnt nicht mit einer Maßnahme

Wenn mich ein Unternehmen fragt, welche Gesundheitsmaßnahmen sinnvoll wären, lautet meine erste Antwort deshalb nie:

„Wir brauchen einen Rückenkurs.“

Oder:

„Wir machen einen Gesundheitstag.“

Beides kann sinnvoll sein. Aber vorher müssen wir wissen, welche Aufgabe wir eigentlich lösen wollen.

Wie sieht die Altersstruktur aus?

Welche Tätigkeiten werden ausgeübt?

Wo liegen körperliche und psychische Belastungen?

Welche Ressourcen sind bereits vorhanden?

Wie unterscheiden sich Arbeitsbereiche?

Welche Arbeitsbedingungen unterstützen Gesundheit – und welche erschweren sie?

Wo stehen Führungskräfte?

Und welche Veränderungen zeichnen sich in den kommenden Jahren ab?

Diese Analyse ist keine zusätzliche Schleife vor der eigentlichen Gesundheitsförderung.

Sie ist Teil professioneller Gesundheitsförderung.

Auch der Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes beschreibt Betriebliche Gesundheitsförderung als strukturierten Prozess. Zur Bedarfsermittlung gehören ausdrücklich Analyseverfahren wie Arbeitssituations- und Altersstrukturanalysen oder Beschäftigtenbefragungen. Darauf können Zielentwicklung, gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung, Maßnahmen, Evaluation und Qualitätssicherung aufbauen.

Für mich steckt darin ein wichtiger Gedanke:

Nicht zuerst die Maßnahme auswählen. Erst verstehen. Dann entwickeln.

Arbeitsfähigkeit entsteht im Zusammenspiel

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) betrachtet deshalb den Erhalt von Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit über den gesamten Erwerbsverlauf als zentrale Strategie.
Arbeitsbedingungen sollten alters- und alternsgerecht gestaltet werden, damit Menschen ihre Tätigkeit möglichst lange gesund ausüben können.

Dabei geht es nicht darum, ältere Beschäftigte grundsätzlich zu schonen oder jüngere grundsätzlich stärker zu fordern.

Solche Vereinfachungen führen in die falsche Richtung.

Arbeitsfähigkeit entsteht im Zusammenspiel von Mensch, Tätigkeit, Arbeitsbedingungen, individuellen Ressourcen und Lebenssituation.

Für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement bedeutet das: genauer hinsehen.

Manchmal liegt der entscheidende Hebel in der Arbeitsorganisation. Manchmal in Führung und Kommunikation. Manchmal in Ergonomie, Bewegung oder Regeneration. An anderer Stelle geht es um Arbeitszeitgestaltung, Gesundheitskompetenz oder darum, vorhandene Ressourcen im Unternehmen besser zu nutzen.

Gesundheitsentwicklung wird interessant, wenn diese Faktoren nicht isoliert betrachtet werden.

Vier Generationen können mehr als eine

Ich sehe Altersvielfalt deshalb nicht zuerst als Problem, das Unternehmen lösen müssen.

Ich sehe darin Potenzial.

Ein Unternehmen verfügt möglicherweise gleichzeitig über jahrzehntelanges Erfahrungswissen und ganz neue Fachkenntnisse. Über Menschen, die Veränderungen in der Branche erlebt haben, und Menschen, die Selbstverständlichkeiten hinterfragen. Über unterschiedliche berufliche Biografien, Perspektiven und Kompetenzen.

Die spannende Aufgabe besteht darin, Arbeitsbedingungen zu schaffen, unter denen diese Vielfalt wirken kann.

Gesundheit gehört für mich dazu.

Denn Zusammenarbeit funktioniert langfristig nur, wenn Menschen die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten einzubringen und dabei möglichst gesund und arbeitsfähig zu bleiben.

Das macht Generationenmanagement auch zu einem Thema für das Betriebliche Gesundheitsmanagement und die Betriebliche Gesundheitsförderung.

Nicht als weiteres Einzelprojekt.

Sondern als Teil der Frage:

Wie wollen wir Arbeit in diesem Unternehmen künftig gestalten?

Gesundheitsentwicklung statt Gießkanne

Meine Arbeit beginnt deshalb nicht mit einem fertigen Maßnahmenkatalog.

Ich möchte zunächst verstehen, wie ein Unternehmen funktioniert.

Ich schaue auf Menschen und Strukturen, auf Tätigkeiten, Belastungen und Ressourcen. Ich verbinde Gesundheitswissenschaft, Prävention und Physiotherapie mit Projektmanagement und betrieblicher Realität.

Daraus können sehr unterschiedliche Lösungen entstehen: Veränderungen von Arbeitsbedingungen, Führungskräftearbeit, Beteiligungsformate, Präventionsangebote, Workshops, Gesundheitstage oder größere Formate zur Gesundheitsförderung.

Aber nicht jedes Unternehmen braucht alles.

Und nicht jede Belegschaft braucht dasselbe.

Ich schaffe Strukturen.

Für mich bedeutet dieser Satz im Betrieblichen Gesundheitsmanagement: erst analysieren, dann Zusammenhänge erkennen und daraus Lösungen entwickeln, die zum Unternehmen und zu den Menschen passen.

So verstehe ich Gesundheitsentwicklung in Unternehmen.

Strukturiert. Fundiert. Wirksam.

Wie sieht die Altersvielfalt in Ihrem Unternehmen aus?

Vielleicht arbeiten auch bei Ihnen mehrere Generationen Seite an Seite. Vielleicht merken Sie bereits, dass sich Anforderungen verändern. Oder Sie möchten Ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement strategischer aufstellen und wissen noch nicht, wo Sie anfangen sollen.

Dann lohnt sich zunächst ein Gespräch – nicht über einen fertigen Maßnahmenkatalog, sondern über Ihr Unternehmen, Ihre Beschäftigten und Ihre Ziele.

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Wenn aus Ideen Strukturen werden 🎯

Ideen sind wichtig. Aber sie verändern die Welt nicht.

Das gelingt erst, wenn Menschen beginnen, gemeinsam an ihnen zu arbeiten.

In den vergangenen Posts habe ich über Kreativität, Vernetzung und meine Art zu denken geschrieben.
Darüber, wie aus Beobachtungen neue Ideen entstehen und warum Gesundheit für mich weit mehr ist als Bewegung oder die Abwesenheit von Krankheit.

Jetzt beginnt der Teil, der mir mindestens genauso viel Freude bereitet.

Die Umsetzung.

Aus ersten Gedanken werden Gespräche. Aus Gesprächen entstehen Begegnungen. Aus Begegnungen wachsen Kooperationen.
Und irgendwann steht ein Projekt, das vorher nur eine Idee war.

Genau in dieser Phase befinde ich mich gerade.

Ich führe Gespräche mit Unternehmen, knüpfe neue Kontakte, entwickle Kooperationen und arbeite gemeinsam mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen an neuen Projekten. Dazu gehören Ideen für Gesundheitsfestivals ebenso wie Konzepte für die Gesundheitsentwicklung in Unternehmen oder neue Ansätze der kommunalen Gesundheitsförderung.

Was mich dabei antreibt, ist nicht der Wunsch, möglichst viele Angebote zu entwickeln.

Mich interessiert die Frage:

Wie können wir Gesundheit so gestalten, dass sie Menschen langfristig stärkt?

Diese Frage lässt sich heute kaum noch aus einer einzelnen Perspektive beantworten.

Gesundheit entsteht dort, wo unterschiedliche Kompetenzen zusammenkommen.

Wenn Physiotherapie auf Gesundheitswissenschaft trifft.
Wenn Unternehmen ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag einbringen.
Wenn Kommunen ihre Lebenswelten kennen.
Wenn Vereine Menschen bewegen.
Wenn Politik, Verwaltung, Bildung, Medizin und Prävention gemeinsam nach Lösungen suchen.

Erst dann entsteht etwas Neues.

Seit mehr als 30 Jahren arbeite ich als Physiotherapeutin. Diese Erfahrung ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit.
Gleichzeitig weiß ich heute, dass nachhaltige Gesundheitsförderung weit über therapeutische Maßnahmen hinausgeht.

Sie braucht Strukturen.

Sie braucht Menschen, die bereit sind, miteinander zu arbeiten.

Und sie braucht Netzwerke, in denen Wissen nicht nebeneinander existiert, sondern sich gegenseitig ergänzt.

Deshalb bringe ich bewusst Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Blickwinkeln zusammen.

Nicht, weil Zusammenarbeit modern klingt.

Sondern weil bessere Lösungen fast immer dort entstehen, wo verschiedene Kompetenzen aufeinandertreffen.

Diese Haltung prägt auch meine Arbeit im Betrieblichen Gesundheitsmanagement und in der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Ein Gesundheitstag kann Impulse setzen.

Ein Workshop kann Wissen vermitteln.

Ein Präventionskurs kann Menschen in Bewegung bringen.

Doch nachhaltige Gesundheitsentwicklung entsteht erst dann, wenn einzelne Maßnahmen Teil eines größeren Ganzen werden.
Wenn sie aufeinander aufbauen. Wenn sie zur Unternehmenskultur passen.
Wenn Führungskräfte, Beschäftigte und externe Partner gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Dasselbe gilt für die kommunale Gesundheitsförderung.

Auch hier entstehen die besten Lösungen selten an einem Schreibtisch. Sie wachsen dort, wo Verwaltung, Politik, Vereine, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Gesundheitsberufe und engagierte Bürgerinnen und Bürger ihre Erfahrungen miteinander verbinden.

Ich verstehe meine Rolle dabei nicht als diejenige, die fertige Konzepte verteilt.

Ich sehe mich als Entwicklerin von Strukturen.

Ich verbinde Menschen.

Ich höre zu.

Ich stelle Fragen.

Ich erkenne Zusammenhänge.

Ich bringe Ideen in Bewegung.

Und ich begleite den Weg von der ersten Skizze bis zur praktischen Umsetzung.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum bei meiner Arbeit selten Standardlösungen entstehen.

Jedes Unternehmen ist anders.

Jede Kommune hat ihre eigene Geschichte.

Jedes Netzwerk bringt besondere Stärken mit.

Diese Unterschiede sind kein Hindernis.

Sie sind der Ausgangspunkt für gute Gesundheitsförderung.

Denn Gesundheit entsteht nicht dadurch, dass alle das Gleiche tun.

Sie entsteht dort, wo Menschen ihre unterschiedlichen Kompetenzen miteinander verbinden und daraus Lösungen entwickeln, die langfristig wirken.

Genau dort beginnt für mich moderne Prävention.

Und genau dort entstehen die Projekte, an denen ich heute mit großer Begeisterung arbeite.

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Kreativität braucht frische Luft! 💭🌱🎈Nach dem Denken ist vor dem Machen. 🚀🍀

Diesen Satz kennt der Sport in einer anderen Form.

Er passt aber genauso gut auf kreative Prozesse.

Kreativität ist kein Zufall. Und sie ist auch kein Talent weniger Menschen.

Der Kreativitätsforscher Mihály Csíkszentmihályi beschreibt Kreativität als einen Prozess. Neue Ideen entstehen, wenn Erfahrungen, Wissen und unterschiedliche Perspektiven miteinander in Verbindung treten.

Genau so arbeite ich.

Seit vielen Jahren verbinde ich physiotherapeutisches  Gesundheits-Wissen,  Prävention,  Gesundheitsförderung, Projektmanagement und wissenschaftliche Erkenntnisse mit den Erfahrungen der Menschen, mit denen ich zusammenarbeite.

Aus diesen Verbindungen entstehen keine Standardprogramme.

Es entstehen Lösungen.

Mal ist daraus ein neues Konzept für das Betriebliche Gesundheitsmanagement entstanden. Mal entwickelt sich ein individueller Gesundheitstag für Unternehmen. Ein anderes Mal wächst daraus ein Projekt der kommunalen Gesundheitsförderung oder eine neue Kooperation.

Keine dieser Ideen beginnt mit einer fertigen Antwort.

Sie beginnt mit einer guten Frage.

Was brauchen die Menschen wirklich?

Erst wenn diese Frage beantwortet ist, entstehen Konzepte, die zu den Menschen, den Unternehmen oder den Kommunen passen.

Deshalb sehe ich Kreativität nicht als Gegensatz zu Wissenschaft.

Im Gegenteil.

Wissenschaft liefert das Fundament.

Kreativität verbindet dieses Wissen mit den Menschen, ihrer Lebenswirklichkeit und den Möglichkeiten vor Ort.

Genau dort entsteht Gesundheitsförderung, die wirkt.

Ich schaffe Strukturen.

Nicht indem ich fertige Konzepte verteile.

Sondern indem ich Menschen, Wissen und Ideen so miteinander verbinde, dass daraus nachhaltige Lösungen entstehen.

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Viele Ideen entstehen nicht am Schreibtisch. Sie entstehen beim Zuhören.

Manchmal entstehen die besten Ideen nicht dann, wenn der Terminkalender voll ist oder man konzentriert am Schreibtisch sitzt.

Sie entstehen im Gespräch.

Beim Zuhören.

Beim Austausch mit Menschen, die ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven teilen.

Genau solche Momente erlebe ich regelmäßig in meinem BNI-Unternehmernetzwerk.

Während ein Vortrag läuft, beginne ich oft, Themen miteinander zu verbinden. Aus einem Gedanken werden mehrere. Aus einzelnen Impulsen entstehen neue Ideen.

In den vergangenen Wochen haben sich dabei ganz unterschiedliche Themen miteinander verknüpft:

  • Betriebliche Gesundheitsförderung
  • kommunale Gesundheitsförderung
  • der Leitfaden Prävention
  • neue Konzepte für Gesundheitstage
  • Kooperationen zwischen Unternehmen, Kommunen und Netzwerken

Auf den ersten Blick wirken diese Themen unabhängig voneinander.

Für mich gehören sie zusammen.

Denn Gesundheitsförderung entsteht dort, wo Menschen, Ideen und Strukturen miteinander verbunden werden.

Genau daraus entwickeln sich neue Angebote, Kooperationen und Projekte – immer mit dem Ziel, Gesundheit dort zu stärken, wo Menschen leben, arbeiten und sich begegnen.

Gerade die etwas ruhigeren Sommerwochen bieten dafür einen besonderen Raum.

Zeit zum Zuhören.

Zeit zum Nachdenken.

Und Zeit, neue Ideen wachsen zu lassen.

Ich freue mich darauf, einige dieser Gedanken in den kommenden Wochen gemeinsam mit Unternehmen, Kommunen und Netzwerkpartnerinnen und -partnern weiterzuentwickeln.

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