Unternehmerinnentum bedeutet Verantwortung – Warum Buchhaltung mehr ist als eine gesetzliche Pflicht 🧐✨

Wenn Du liebst, was Du tust, wirst Du nie wieder arbeiten.

Dieser Satz fiel mir gestern ein.

Vielleicht teils als Ermutigung, vielleicht auch weil Zahlen tatsächlich beruhigen. 🧘‍♀️🙏

Denn den größten Teil meines gestrigen Samstags habe ich mit meiner Finanzbuchhaltung verbracht.

Rechnungen sortieren.

Belege prüfen.

Liquidität im Blick behalten.

Unterlagen für die Steuerberatung vorbereiten.

Nicht gerade die Aufgaben, die viele Menschen mit meinem Beruf als Physiotherapeutin und Gesundheitsmanagerin verbinden.

Und trotzdem gehören sie selbstverständlich dazu.

Unternehmerinnentum besteht aus weit mehr als dem Kerngeschäft

Viele Menschen sehen bei Unternehmerinnen und Unternehmern vor allem das eigentliche Angebot:

Die Beratung.

Den Workshop.

Das Produkt.

Die Dienstleistung.

Was häufig unsichtbar bleibt, sind die vielen Aufgaben, die im Hintergrund erledigt werden müssen:

  • Buchhaltung und Liquiditätsplanung
  • Rechnungsstellung und Steuerfristen
  • Dokumentations- und Datenschutzpflichten
  • Marketing und Kundenkommunikation
  • Fortbildung und Qualitätsmanagement
  • strategische Unternehmensentwicklung
  • Terminplanung und Organisation

All diese Bereiche gehören zum verantwortungsvollen Unternehmertum.

Gute Buchführung ist Unternehmenssteuerung

Die Industrie- und Handelskammern weisen darauf hin, dass Buchführung weit mehr ist als eine gesetzliche Verpflichtung.

Sie ist ein wichtiges Instrument der Unternehmenssteuerung.

Denn nur wer seine wirtschaftlichen Kennzahlen kennt, kann fundierte Entscheidungen treffen und sein Unternehmen nachhaltig entwickeln.

Dieser Gedanke ist sehr wichtig.

Denn gute Unternehmerinnen und Unternehmer arbeiten nicht nur in ihrem Unternehmen.

Sie arbeiten auch an ihrem Unternehmen.

Einen sehr hilfreichen kostenfreien Workshop der Region Hannover finden Sie hier:

👉https://www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de/de/Veranstaltungen/region_hannover/Unternehmerische_Kompetenzen/BWA-Training_Teil_1_Zusammenwirken_Bilanz_und_GuV.php

Weiterführende Informationen finden Sie auch bei der IHK-Hannover:

👉 https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/gruendung-sicherung-nachfolge/existenzgruendung/buchfuehrung-fuer-gruender-5231992?utm_source=chatgpt.com

Und: Verantwortung bedeutet auch Selbstfürsorge🌿

Bei allen wirtschaftlichen Anforderungen darf jedoch eines nicht verloren gehen:

Der Mensch.

Als Gesundheitsmanagerin erlebe ich immer wieder, wie schnell Selbstständige dazu neigen, ihre eigene Gesundheit hintenanzustellen.

Dabei beginnt nachhaltiges Unternehmertum genau dort.

Wer Verantwortung übernimmt, trägt sie nicht nur für sein Unternehmen.

Sondern auch für die eigene Gesundheit.

Für Familie.

Für Freundschaften.

Für Erholung.

Und für die Kraft, auch morgen noch gute Entscheidungen treffen zu können.

Gerade in Zeiten gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen halte ich diese Balance für wichtiger denn je.

Mein persönliches Fazit

Unternehmertum bedeutet für mich nicht, alles gleichzeitig zu schaffen.

Es bedeutet, Prioritäten zu setzen.

Verantwortung zu übernehmen.

Und dabei den Menschen – sich selbst und andere – nicht aus den Augen zu verlieren.

Denn wirtschaftlicher Erfolg und Gesundheit schließen sich nicht aus.

Sie gehören zusammen.


Lasst uns Gesundheit gemeinsam weiterdenken.

Gesunde Unternehmen entstehen nicht durch Zufall. Sie entstehen durch gute Entscheidungen.

Wenn Sie Gesundheit in Ihrem Unternehmen strategisch weiterentwickeln möchten, freue ich mich auf das Gespräch. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die zu Ihrem Unternehmen und Ihren Beschäftigten passen.

https://corporate-health.rueckenstark-hannover.de/

Netzwerke, Vertrauen und Gesundheit – Warum gute Beziehungen auch Unternehmen stärken 🤝

Gestern habe ich gemeinsam mit meinem BNI Chapter Ferdinand Braun das Chapter Alexander von Humboldt in Lehrte-Ahlten besucht.

Rund 60 Unternehmerinnen und Unternehmer kamen zu einem gemeinsamen Unternehmerfrühstück zusammen. Es wurde gepitcht, zugehört, diskutiert und gelacht. Vor allem aber entstanden viele neue Gespräche und Verabredungen für weitere Vier-Augen-Gespräche.

Während ich auf der Rückfahrt über den Vormittag nachdachte, blieb ein Gedanke besonders hängen:

Die wertvollsten Begegnungen entstehen oft nach dem offiziellen Programm.

Dann, wenn Menschen sich wirklich kennenlernen.

Wenn Erfahrungen geteilt werden.

Wenn Vertrauen wächst.

Und genau das hat für mich viel mit Gesundheit zu tun.

Gesundheit entsteht auch durch Beziehungen

In meiner Arbeit als Gesundheitsmanagerin spreche ich häufig über das bio-psycho-soziale Gesundheitsmodell.

Gesundheit wird nicht allein durch Bewegung oder Ernährung beeinflusst.

Ebenso wichtig sind unsere sozialen Beziehungen, gegenseitige Unterstützung und das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Deshalb gehören auch Vertrauen, Anerkennung und gute Zusammenarbeit zu den Ressourcen, die Menschen stärken – im privaten Leben ebenso wie im Berufsalltag.

Was Unternehmen daraus lernen können

Im Betrieblichen Gesundheitsmanagement sprechen wir häufig über ergonomische Arbeitsplätze, Bewegung, Ernährung oder Stressbewältigung.

Mindestens genauso wichtig ist jedoch die Unternehmenskultur.

Wie gehen Menschen miteinander um?

Werden Leistungen gesehen und wertgeschätzt?

Entstehen Räume für Austausch und Zusammenarbeit?

Gerade beim gemeinsamen Cross-Chapter-Treffen wurde deutlich, wie viel Dynamik entsteht, wenn Menschen ihr Wissen teilen, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen. Einer der Kernwerte von BNI ist dabei die Anerkennung – und genau dieser Gedanke wurde an diesem Morgen besonders sichtbar.

Mein persönliches Fazit

Für mich war dieses Unternehmerfrühstück mehr als ein Netzwerktreffen.

Es war eine Erinnerung daran, dass wirtschaftlicher Erfolg und menschliche Beziehungen keine Gegensätze sind.

Im Gegenteil.

Wo Vertrauen wächst, entstehen neue Ideen.

Wo Anerkennung gelebt wird, entsteht Motivation.

Und wo Menschen gemeinsam an Lösungen arbeiten, entwickeln sich Unternehmen nachhaltig weiter.

Genau deshalb sehe ich Betriebliches Gesundheitsmanagement nicht nur als Sammlung einzelner Maßnahmen.

Ich verstehe BGM als einen Prozess, in dem Gesundheit, Unternehmenskultur und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam wachsen können.


Wissenschaftlicher Hintergrund

Das bio-psycho-soziale Gesundheitsmodell nach Aaron Antonowsky  beschreibt Gesundheit als Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren. Moderne Forschung zeigt zudem, dass soziale Unterstützung, Vertrauen und gelingende Beziehungen wichtige Gesundheitsressourcen darstellen und gleichzeitig Motivation, Zusammenarbeit und Leistungsfähigkeit in Organisationen fördern.


Lassen Sie uns Gesundheit gemeinsam weiterdenken.

Gesunde Unternehmen entstehen nicht durch Zufall. Sie entstehen durch gute Entscheidungen.

Wenn Sie Gesundheit in Ihrem Unternehmen strategisch weiterentwickeln möchten, freue ich mich auf das Gespräch. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die zu Ihrem Unternehmen und Ihren Beschäftigten passen.

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Kleine Abschiede gehören zum Leben

Der Sommer hat etwas Besonderes.

Er ist voller Übergänge.

Ferien beginnen.

Menschen verreisen.

Neue Lebensabschnitte starten.

Und manchmal ziehen Menschen, die wir lieben, für eine Zeit weiter.

In den vergangenen Tagen durfte ich gleich mehrere kleine Abschiede erleben.

Einen Umzug innerhalb meiner Familie.

Ein gemeinsames Abschluss-Picknick nach unserem Outdoor-Training.

Nichts Großes.

Und doch waren genau diese Momente besonders.

Dabei musste ich an einen Gedanken aus der Psychologie denken.

Dort weiß man, dass bewusst gestaltete Übergänge und kleine Rituale helfen können, Veränderungen anzunehmen und neue Lebensabschnitte gut zu beginnen.

Vielleicht unterschätzen wir solche Momente oft.

Vielleicht brauchen wir gar keine großen Feiern.

Vielleicht reicht manchmal schon ein gemeinsames Frühstück.

Ein Anstoßen.

Ein gutes Gespräch.

Ein Spaziergang.

Oder einfach das bewusste Wahrnehmen eines Augenblicks.

Für unser kleines Abschluss-Picknick haben wir übrigens ein wunderbar erfrischendes Sommergetränk gemacht:

Mineralwasser💦

frische Minze 🌿,

Rosmarin🌿,

Zitrone 🍋‍🟩

Beeren🫐,

Eiswürfel 🧊

So oft sind es genau diese einfachen Dinge, die einen Moment besonders machen.

Ich wünsche allen, die in den nächsten Tagen aufbrechen, verreisen oder einen neuen Lebensabschnitt beginnen, von Herzen einen guten Start.

Und allen, die jemanden ziehen lassen, wünsche ich Vertrauen.

Denn einer meiner schönsten Gedanken der vergangenen Tage lautet:

Liebe hält nicht fest.

Liebe gibt Wurzeln.

Und Flügel.

Herzliche Grüße

Andrea Kujawa

Hitze am Arbeitsplatz: Warum Unternehmen jetzt handeln sollten 🍀

Freitagabend auf einer Dachterrasse in Hannover.

Palmen.

Sand.

Warmes Licht.

Sommerstimmung.

Hitze kann sich schön anfühlen, wenn wir frei entscheiden können, wo wir sind, was wir tun und wann wir uns zurückziehen.

Am Arbeitsplatz sieht das anders aus.

Dort wird Hitze schnell zu einem Thema für Gesundheit, Arbeitsschutz und Leistungsfähigkeit.

Denn hohe Temperaturen belasten den Körper.

Sie können Konzentration, Wohlbefinden, Kreislauf, Schlaf und Leistungsfähigkeit beeinflussen.

Gerade bei körperlicher Arbeit, schlechter Belüftung, direkter Sonneneinstrahlung oder fehlenden Pausen entstehen Risiken, die Unternehmen ernst nehmen müssen.

Deshalb gehört Hitze in die Gefährdungsbeurteilung.

Der Arbeitsschutz fragt:

Welche Belastungen bestehen?

Welche Personen sind besonders gefährdet?

Welche Maßnahmen sind notwendig?

Und genau hier beginnt auch die Brücke zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Denn Hitzeschutz ist nicht nur eine technische Frage.

Es geht auch um Arbeitsorganisation, Pausenkultur, Kommunikation, Führung und Gesundheitskompetenz.

Unternehmen können viel tun:

  • Arbeitszeiten anpassen
  • Räume verschatten und lüften
  • Trinkmöglichkeiten schaffen
  • schwere Tätigkeiten in kühlere Zeiten verlegen
  • Pausen ermöglichen
  • Beschäftigte informieren
  • besonders gefährdete Personen berücksichtigen

Hitze ist damit ein gutes Beispiel dafür, wie Arbeitsschutz, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung zusammenwirken können.

Denn gesunde Arbeit entsteht nicht zufällig.

Sie entsteht dort, wo Unternehmen Verantwortung übernehmen und gute Bedingungen schaffen.

Für Menschen.

Für Leistungsfähigkeit.

Und für wirtschaftlichen Erfolg.

Mein Fazit:

Hitze ist nicht nur Wetter.

Hitze ist ein Thema für Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung und zukunftsfähige Unternehmen.

Andrea Kujawa
rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie
Ich schaffe Strukturen, in denen Gesundheit, Wohlbefinden und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam wachsen können.

Wissenschaftlich fundiert. Praxisnah umgesetzt.

Die Auswirkungen von Hitze auf Gesundheit und Arbeitsfähigkeit werden seit vielen Jahren wissenschaftlich untersucht. Die Erkenntnisse zeigen deutlich: Hitzeschutz ist heute ein wichtiger Bestandteil eines modernen Arbeitsschutzes und gewinnt im Betrieblichen Gesundheitsmanagement zunehmend an Bedeutung.

Wenn Sie sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchten, empfehle ich insbesondere diese seriösen Informationsquellen:

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) – Informationen zum Arbeitsschutz sowie zur Technischen Regel ASR A3.5 „Raumtemperatur“:
https://www.baua.de

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) – Empfehlungen zum Hitzeschutz in Unternehmen:
https://www.dguv.de

Robert Koch-Institut (RKI) – Gesundheitliche Auswirkungen von Hitze:
https://www.rki.de

Umweltbundesamt (UBA) – Klimawandel und Gesundheit:
https://www.umweltbundesamt.de

Weltgesundheitsorganisation (WHO) – Climate Change and Health:
https://www.who.int

Als Gesundheitsmanagerin ist es mir wichtig, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich einzuordnen und gemeinsam mit Unternehmen praxistaugliche Lösungen zu entwickeln. Denn Gesundheit entsteht dort, wo gute Arbeitsbedingungen, Prävention und verantwortungsvolles Handeln zusammenkommen.  Sprechen wir darüber.

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Reaktiv, aktiv oder proaktiv? Ein Gedanke aus einem Workshop, der nachwirkt 💭

Manchmal sind es nur wenige Begriffe, die einen länger beschäftigen.

In der vergangenen Woche nahm ich beim BNI Chapter Ferdinand Braun an einem Workshop von Friederike Garlichs zum Thema „Empfehlen“ teil.

Auf einem einfachen Flipchart standen drei Begriffe:

  • Reaktiv
  • Aktiv
  • Proaktiv

Je länger ich darüber nachdachte, desto mehr wurde mir bewusst, wie sehr diese drei Begriffe auch meinen eigenen beruflichen Weg beschreiben.

Viele Jahre arbeitete ich als Physiotherapeutin in einem System, das stark von Verordnungen geprägt ist. Patientinnen und Patienten kamen mit einer ärztlichen Empfehlung oder Verordnung in die Praxis.

Die Arbeit begann, wenn jemand geschickt wurde.

Mit dem Schritt ins Unternehmertum  in den Bereichen Gesundheitsförderung, Prävention und Betriebliches Gesundheitsmanagement veränderte sich mein Blick auf die Dinge.

Ich lernte, dass Entwicklung häufig dort entsteht, wo Menschen selbst aktiv werden.

Wo sie Kontakte knüpfen.

Wo sie Fragen stellen.

Wo sie Kooperationen aufbauen.

Wo sie Chancen nicht nur erkennen, sondern gestalten.

Genau darin liegt für mich der Unterschied zwischen aktivem und proaktivem Handeln.

Proaktivität bedeutet nicht, ständig mehr zu machen.

Proaktivität bedeutet, Verantwortung für die eigene Entwicklung zu übernehmen und bewusst die nächsten Schritte zu gestalten.

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Veränderungen, gesellschaftlicher Transformation und zunehmender Komplexität halte ich diese Haltung für besonders wichtig.

Für Unternehmen.

Für Netzwerke.

Und auch für die persönliche Entwicklung.

Deshalb war der Workshop für mich weit mehr als eine Veranstaltung zum Thema Empfehlungsmarketing.

Er war eine Erinnerung daran, dass erfolgreiche Netzwerke von Menschen leben, die bereit sind, sich einzubringen, Beziehungen aufzubauen und Verantwortung für ihre Entwicklung zu übernehmen.

Mein Dank gilt Friederike Garlichs https://friederike-garlichs.de/ für die inspirierenden Impulse.

Ebenso danke ich Thomas Schüssler von der Wirtschaftsförderung Hannover, von dem ich bereits vor einigen Jahren wichtige Anregungen für mehr unternehmerische Proaktivität erhalten habe.

Danke auch an Markus Kühn https://www.audax-finanz.de/ für hilfreiche Hinweise rund um die Netzwerkarbeit sowie an meine Mentorin Steffi Keimling für ihre kontinuierliche Unterstützung auf meinem Weg.

Mit Blick auf die bevorstehende Sommerpause bin ich dankbar für viele spannende Projekte, neue Kontakte, gute Entscheidungen und die Zusammenarbeit mit Kundinnen und Kunden im ersten Halbjahr 2026.

Die kommenden Wochen möchte ich nutzen, um weiterzulernen, Beziehungen zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.

Denn oft beginnt Entwicklung genau dort, wo wir selbst den ersten Schritt gehen.

Andrea Kujawa

rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie

Ich schaffe Strukturen, in denen Gesundheit, Wohlbefinden und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam wachsen können.

Stress, Faszien und Gesundheit: Was aktuelle Forschungsergebnisse aus München zeigen 🔬💻

Kann Stress unsere Faszien beeinflussen?

Mit dieser Frage habe ich mich in den vergangenen Tagen in München beschäftigt.

Im Krankenhaus für Naturheilweisen nahm ich an einem Fachvortrag von Prof. Dr. Robert Schleip teil, einem der prägenden Köpfe der modernen Faszienforschung. Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschungsergebnisse rund um Faszien, Stress, Nervensystem und Gesundheit.

Besonders spannend fand ich eine aktuelle Studie von Brandl, Engel, Egner, Schleip und Schubert (2024).

Die Forschenden untersuchten Zusammenhänge zwischen alltäglichen Stressereignissen, körperlicher Belastung, Herzratenvariabilität und der Verformbarkeit der Thorakolumbalfaszie  – einer wichtigen Faszienstruktur im Bereich des unteren Rückens.

Die Ergebnisse liefern Hinweise darauf, dass sich alltäglicher Stress nicht nur auf unser subjektives Erleben auswirkt, sondern auch mit messbaren Veränderungen körperlicher Gewebeeigenschaften in Zusammenhang stehen kann.

Kurz gesagt:

  • Stress bleibt nicht nur im Kopf.
  • Das Nervensystem reagiert.
  • Der Körper reagiert.
  • Und offenbar auch das Bindegewebe.

Für mich bestätigen diese Ergebnisse einmal mehr, wie eng körperliche, psychische und soziale Faktoren miteinander verbunden sind.

Das Tensegrity-Modell: Warum alles miteinander zusammenhängt

Während des Kongresses begegnete mir immer wieder das sogenannte Tensegrity-Modell.

Die Grundidee ist einfach:

Ein System bleibt stabil, weil sich Spannung und Entspannung gegenseitig ausgleichen.

Dieses Modell wird in der modernen Faszienforschung genutzt, um zu beschreiben, wie Kräfte im Körper verteilt werden und wie verschiedene Strukturen miteinander verbunden sind.

Mich erinnert dieser Gedanke jedoch nicht nur an den menschlichen Körper.

Er erinnert mich auch an unsere Lebenswelten.

An Familien.

An Freundschaften.

An Unternehmen.

An Vereine.

Überall dort entstehen Stabilität, Entwicklung und Anpassungsfähigkeit nicht durch starre Perfektion, sondern durch das Zusammenspiel vieler Faktoren.

Gesundheit entsteht im Zusammenspiel

Nach dem Kongress verbrachte ich einige Tage mit einem Teil meiner Familie in München.

Gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche, Erinnerungen und Zeit füreinander machten für mich noch einmal sehr deutlich, was die Salutogenese bereits seit Jahrzehnten beschreibt:

Gesundheit entsteht nicht isoliert.

Gesundheit entsteht im Zusammenspiel von körperlichen, psychischen und sozialen Ressourcen.

Genau deshalb betrachte ich Gesundheitsförderung, Prävention und Betriebliches Gesundheitsmanagement stets aus einer biopsychosozialen Perspektive.

Die moderne Faszienforschung liefert zunehmend wissenschaftliche Hinweise darauf, wie eng diese Bereiche tatsächlich miteinander verbunden sind.

Für mich war die Reise nach München deshalb weit mehr als eine Fortbildung.

Sie war eine Bestätigung dafür, dass Gesundheit nicht in einzelnen Organen, einzelnen Maßnahmen oder einzelnen Lebensbereichen entsteht.

Gesundheit entsteht dort, wo Menschen, Körper, Gedanken und Beziehungen miteinander in Verbindung stehen.

Andrea Kujawa

rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie

Ich schaffe Strukturen, in denen Gesundheit, Wohlbefinden und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam wachsen können.

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Besuchertag beim BNI: Warum Netzwerke von Geben, Vertrauen und Aktivität leben

Heute Morgen war Besuchertag beim BNI Chapter Ferdinand Braun in Hannover.

40 Mitglieder und 33 Gäste kamen zusammen, um sich kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Wer zum ersten Mal ein BNI-Frühstück besucht, ist oft überrascht, wie viel in nur 90 Minuten passieren kann.

Bereits vor dem offiziellen Beginn entstehen die ersten Gespräche. Am Frühstücksbuffet werden Kontakte geknüpft, Visitenkarten ausgetauscht und Gemeinsamkeiten entdeckt. Anschließend folgt ein klar strukturierter Ablauf mit Unternehmer-Pitches, Empfehlungen und Netzwerkarbeit.

Besonders beeindruckend finde ich dabei immer wieder, wie viele unterschiedliche Branchen, Erfahrungen und Persönlichkeiten in einem Raum zusammenkommen.

Innerhalb kurzer Zeit erhält jede anwesende Person einen Überblick darüber, wer im Raum ist, welche Dienstleistungen angeboten werden und wie man sich gegenseitig unterstützen kann.

Ein besonderes Highlight war für mich heute der Workshop von Friederike Garlichs zum Thema „Empfehlen“.

Dabei wurde noch einmal deutlich, worum es bei BNI im Kern geht:

Nicht um das Sammeln von Kontakten.

Nicht um kurzfristige Geschäfte.

Sondern um Vertrauen.

Um Beziehungen.

Und um die Bereitschaft, andere aktiv zu unterstützen.

Die BNI-Philosophie lautet:

„Wer gibt, gewinnt.“

Dieser Gedanke begleitet mich schon lange.

In meiner Arbeit im Gesundheitswesen, in Vereinen, in Projekten und heute auch im Unternehmernetzwerk.

Menschen miteinander zu verbinden, Ressourcen sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, gehört zu den Dingen, die mir besonders Freude bereiten.

Umso mehr freut es mich, dass ich nach wenigen Wochen im Chapter bereits erste Empfehlungen erhalten habe.

Das macht mich nicht nur stolz.

Es zeigt mir auch, dass Vertrauen entsteht.

Und dass Netzwerke dann erfolgreich werden, wenn man bereit ist, sich aktiv einzubringen.

Für mich war der heutige Besuchertag deshalb weit mehr als eine Netzwerkveranstaltung.

Er war eine Erinnerung daran, dass nachhaltige Beziehungen, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Wachstum nicht von allein entstehen.

Sie brauchen Aufmerksamkeit, Zeit und Engagement.

Oder anders gesagt:

Auch Netzwerke wachsen nur unter guten Bedingungen.

Andrea Kujawa

rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie

Ich schaffe Strukturen, in denen Gesundheit, Wohlbefinden und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam wachsen können.

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Betriebliches Gesundheitsmanagement: Gesundheit entsteht nicht zufällig 🎯

Im Anschluss an meinen Vortrag zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) beim BNI Chapter Ferdinand Braun hatte ich die Gelegenheit, einige Fragen zum Thema Gesundheit in Unternehmen zu beantworten.

Eine der wichtigsten Fragen lautete:

Was sollten sich Unternehmerinnen und Unternehmer zum Thema Gesundheit merken?

Meine Antwort:

Gesundheit ist immer biopsychosozial.

Das bedeutet, Gesundheit entsteht durch das Zusammenspiel von:

🏃 körperlicher Gesundheit

🧠 Gedanken, Gefühlen und innerer Haltung

🤝 sozialen Beziehungen und Gemeinschaft

Diese drei Bereiche beeinflussen sich gegenseitig und entscheiden darüber, ob Gesundheit entstehen kann.

Deshalb beginne ich in Unternehmen nicht mit Maßnahmen.

Sondern mit einer Analyse.

Gemeinsam mit einem Institut erfassen wir anonym Belastungen, Ressourcen und Bedarfe der Mitarbeitenden sowie der Unternehmensleitung. Die Ergebnisse werden ausgewertet und bilden die Grundlage für eine passgenaue Strategie und Maßnahmenplanung.

Denn nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement bedeutet für mich nicht:

  • einzelne Gesundheitstage
  • kurzfristige Aktionen
  • gut gemeinte Einzelmaßnahmen

Sondern einen strukturierten Entwicklungsprozess.

Verstehen.

Planen.

Umsetzen.

Weiterentwickeln.

Ich begleite kleine, mittlere und große Unternehmen – von zehn bis zu mehreren hundert Mitarbeitenden.

Das Ziel bleibt dabei immer gleich:

✔ Gesundheit fördern

✔ Mitarbeitende langfristig binden

✔ Fehlzeiten reduzieren

✔ Unternehmen zukunftsfähig aufstellen

Denn Gesundheit ist nicht nur ein menschlicher Faktor.

Gesundheit ist auch ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor.

Mein Dank gilt Tobias Volland für das Interview und die Möglichkeit, das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement im Netzwerk vorzustellen.

Bei Fragen zum Thema Gesundheitsförderung, Prävention, Mitarbeiterbindung oder gesundheitsförderliche Unternehmenskultur bin ich  gerne für Sie  da.

Andrea Kujawa

rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie

Ich schaffe Strukturen, in denen Gesundheit, Wohlbefinden und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam wachsen können.

40 Jahre später – Ein Klassenfoto, viele Erinnerungen, Gen X und ein Wiedersehen 😊

Gestern Abend war Abi-Treffen.

40 Jahre nach dem Abitur.

Allein diese Zahl fühlt sich irgendwie unglaublich an.

Besonders schön fand ich zwei Fotos, die an diesem Abend entstanden sind.

Das erste stammt aus unserer Schulzeit.

Das zweite von gestern.

Damals standen wir gemeinsam im Großgruppenraum für ein Klassenfoto.

Gestern haben wir versucht, diese Aufstellung noch einmal nachzustellen.

Ganz so viele wie damals waren wir zwar nicht mehr.

Aber vielleicht schaffen wir das beim nächsten Treffen. 😊

   

Was mich an solchen Wiedersehen immer wieder fasziniert:

Man erinnert sich nicht nur an die Vergangenheit.

Man entdeckt auch die Gegenwart neu.

Welche Wege Menschen gegangen sind.

Welche Entscheidungen sie getroffen haben.

Welche Geschichten das Leben geschrieben hat.

Manche Namen fallen sofort wieder ein.

Andere erst nach längerem Rätseln.

Und manchmal reicht ein einziges Foto, um Erinnerungen wachzurufen, die jahrzehntelang irgendwo verborgen waren.

Besonders gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit einer lang vermissten Freundin.

Manche Wege verlaufen eine Zeit lang getrennt.

Nicht weil etwas verloren geht.

Sondern weil das Leben gerade andere Aufgaben bereithält.

Umso schöner, wenn sich Wege später wieder kreuzen.

Für mich war es ein kurzweiliger, entspannter und rundum gelungener Abend.

Ein Abend voller Erinnerungen, Überraschungen, alter Geschichten und neuer Gespräche.

Und während ich heute die Fotos betrachte, fällt mir noch etwas auf:

Wir gehören zur sogenannten Generation X.

Eine Generation, die ohne Smartphone aufgewachsen ist, Verabredungen noch telefonisch getroffen hat und deren Klassenfotos zunächst entwickelt werden mussten, bevor man sie ansehen konnte.

Vielleicht ist das auch ein Grund, warum viele Menschen meiner Generation persönliche Begegnungen, Freundschaften und gemeinsame Erinnerungen so schätzen.

Ein spannender Gedanke.

Nicht nur für Klassentreffen.

Sondern auch für die Frage, wie unterschiedliche Generationen heute leben, arbeiten und Gesundheit verstehen.

Dazu in den nächsten Wochen mehr.

Für den Moment bleibt vor allem eines:

Die Erkenntnis, dass das Leben selten so verläuft, wie wir es mit 18 einmal geplant haben.

Wir werden uns wiedersehen.

Andrea Kujawa

rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie