Wo stehe ich eigentlich gerade mit meiner Fitness?

Gesundheitsförderung beginnt nicht immer mit einem Trainingsplan. Manchmal beginnt sie mit einer guten Frage: Wo stehe ich eigentlich gerade?

Diese Frage stand heute bei unseren „Seniorenzebras“ in der Gesundheitssportabteilung des TSV Victoria Linden im Mittelpunkt.

Wir haben den Alltags-Fitness-Test (AFT) des Deutschen Olympischen Sportbundes durchgeführt. Nicht als Wettbewerb. Nicht, um herauszufinden, wer in der Gruppe am fittesten ist. Und auch nicht nach dem Prinzip „höher, schneller, weiter“.

Sondern als persönliche Standortbestimmung:

Was kann ich? Wo liegen meine Ressourcen? Wo könnte ich etwas verändern? Und was möchte ich daraus machen?

Sechs Tests – und viel mehr als sechs Ergebnisse

Der Alltags-Fitness-Test des DOSB ist für Menschen ab 60 Jahren konzipiert. Mit sechs Testaufgaben werden körperliche Fähigkeiten erfasst, die für viele Aktivitäten des täglichen Lebens bedeutsam sind:

  • Beinkraft
  • Armkraft
  • aerobe Ausdauer
  • Beweglichkeit der unteren Körperhälfte
  • Beweglichkeit der oberen Körperhälfte
  • Geschicklichkeit und dynamisches Gleichgewicht

Der Test basiert auf dem amerikanischen „Senior Fitness Test“ von Rikli und Jones und wurde für Deutschland weiterentwickelt. Der DOSB stellt dafür standardisierte Test- und Auswertungsmaterialien zur Verfügung.

Die Ergebnisse können anschließend anhand alters- und geschlechtsspezifischer Referenzbereiche eingeordnet werden. Bei einer späteren Wiederholung des Tests lassen sich außerdem Veränderungen der individuellen Ergebnisse sichtbar machen.

Dabei geht es nicht um ein Fitnesszeugnis.

Normwerte und Fitnessstandards geben Orientierung. Sie können helfen, die eigene körperliche Fitness besser einzuschätzen und Ansatzpunkte für weiteres Training zu erkennen. Sie garantieren aber nicht, wie gesund, mobil oder selbstständig ein Mensch in Zukunft sein wird.

„Vielleicht lege ich noch eine Schippe drauf.“

Der für mich interessanteste Moment kam heute eigentlich nach dem Test .
Sigrid ist 67 Jahre alt. Sie fotografierte die Tabelle mit den Vergleichswerten und sagte sinngemäß, dass sie sich ihre Ergebnisse zu Hause noch einmal in Ruhe anschauen wolle. Mehr dazu im Film:

Wo stehe ich?

Und möchte ich beim Training vielleicht noch eine Schippe drauflegen?

Genau diese Reaktion finde ich bemerkenswert.

Denn plötzlich geht es nicht mehr darum, dass eine Trainerin sagt: Du solltest mehr Kraft trainieren.

Sigrid hat Informationen über ihre eigene körperliche Leistungsfähigkeit bekommen. Sie möchte sie verstehen und einordnen – und anschließend selbst entscheiden, was sie daraus macht.

Das ist Gesundheitskompetenz in der Praxis.

Erfassen. Verstehen. Einordnen. Handeln.

Dieser Ablauf beschreibt einen wesentlichen Teil meiner Arbeit in der Gesundheitsförderung:

erfassen → verstehen → einordnen → handeln

Bevor ich etwas verändern kann, hilft es zu wissen, wo ich stehe.

Dann brauche ich Informationen, um das Ergebnis verstehen zu können.

Ich muss es in Bezug auf meine eigene Situation einordnen.

Und daraus kann eine Entscheidung entstehen: Möchte ich etwas verändern? Was ist für mich wichtig? Welche Ressourcen habe ich bereits? Wo möchte ich mich weiterentwickeln?

Gesundheitsförderung bedeutet deshalb für mich nicht, Menschen möglichst viele Gesundheitstipps zu geben.

Es geht darum, Gesundheitskompetenz und eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Gesundheit nicht nur konsumieren

Das passt zu meiner ressourcenorientierten und salutogenetischen Arbeitsweise.

Menschen sind in diesem Verständnis nicht einfach Empfängerinnen und Empfänger von Gesundheitsangeboten. Sie bringen Erfahrungen, Fähigkeiten, Wissen, Interessen und eigene Ziele mit.

Eine professionelle Begleitung kann dabei helfen, Ressourcen sichtbar zu machen, Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Die Entscheidung, was daraus entsteht, bleibt beim Menschen selbst.

Auch deshalb gefällt mir Sigrids Satz mit der „Schippe“ so gut.

Nicht ich habe entschieden, dass sie mehr trainieren muss.

Sie denkt darüber nach, was sie selbst mit ihren Ergebnissen anfangen möchte.

Fitness im Alter: nicht möglichst jung – sondern handlungsfähig bleiben

Beim Thema Fitness im Alter geht es schnell um Defizite: Was geht nicht mehr? Was wird schwieriger? Was nimmt mit zunehmendem Alter ab?

Der Alltags-Fitness-Test eröffnet noch eine andere Perspektive.

Er macht vorhandene körperliche Ressourcen sichtbar und zeigt gleichzeitig Bereiche, in denen Training sinnvoll sein kann. Der DOSB versteht ihn ausdrücklich als Instrument zur Einschätzung alltagsrelevanter Fitness älterer Menschen.

Und körperliche Fähigkeiten sind trainierbar.

Deshalb lautet die interessantere Frage nicht nur:

„Wie fit bin ich für mein Alter?“

Sondern:

„Was kann ich heute tun, damit mir meine körperlichen Ressourcen möglichst lange zur Verfügung stehen?“

Vom Testtag zur Gesundheitsentwicklung

Heute fand dieser Prozess im Gesundheitssport beim TSV Victoria Linden in Hannover statt.

Die dahinterliegende Arbeitsweise reicht für mich aber weiter als dieser Testtag:

Standort bestimmen. Zusammenhänge verstehen. Ressourcen erkennen. Ziele entwickeln. Handeln. Und später erneut hinschauen.

So entsteht Gesundheitsentwicklung.

Im Präventionskurs. Im Gesundheitssport. Und – mit jeweils anderen Analyseinstrumenten, Fragestellungen und Rahmenbedingungen – auch in meiner Arbeit mit Organisationen und Unternehmen.

Nicht jede Veränderung beginnt mit einer fertigen Lösung.

Manchmal ist die entscheidende Frage zunächst: Wo stehen wir eigentlich gerade?


Gesundheit lässt sich entwickeln.

Ob Präventionskurs, Gesundheitssport oder Gesundheitsförderung im Unternehmen: Am Anfang steht die Frage, was bereits vorhanden ist und wo Entwicklung sinnvoll ist.

Anmeldung: Aktuelle Präventionskurse in Hannover und Seelze ab September 2026

GESUNDER BETRIEB

Aus einem Präventionskurs kann mehr entstehen als zehn Wochen Training 💪🌿💚

Ein Präventionskurs hat einen Anfang und ein Ende. Gesundheitsförderung muss dort nicht aufhören.

Das zeigt sich für mich sehr konkret beim TSV Victoria Linden in Hannover-Linden.
In den vergangenen etwa drei Jahren sind dort aus dem Projekt „Mein Nachbar, der Sportverein – aktiv im Quartier“ Bewegungsangebote, Trainingsmöglichkeiten und Strukturen entstanden, die heute weiter genutzt und weiterentwickelt werden.

Menschen kommen in Bewegung.
Sie lernen den Verein kennen. Sie sammeln Erfahrungen mit ihrem eigenen Körper. Und manche bleiben.

Genau darin liegt für mich ein wichtiger Unterschied zwischen einer einzelnen Gesundheitsmaßnahme und Gesundheitsförderung, die Menschen Möglichkeiten eröffnet.

Bewegung erfahren – nicht nur Übungen absolvieren

Auch meine Fitness-Rückenschule ist deshalb keine Abfolge klassischer „Rückenübungen“.

Wir trainieren Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Wir arbeiten mit Geräten und dem eigenen Körpergewicht. Und wir schaffen Situationen, in denen Erwachsene wieder Bewegungserfahrungen machen können: laufen, springen, balancieren, hangeln, ausprobieren, eine Aufgabe lösen – und manchmal auch feststellen: Das kann ich ja doch.

Hier fließt mein motopädagogischer Hintergrund ganz selbstverständlich in die Arbeit ein.

Das aktuelle Video aus der Fitness-Rückenschule zeigt genau diese Seite des Trainings: Eine Bewegungslandschaft bietet unterschiedliche Aufgaben und Möglichkeiten. Nicht jeder Mensch muss dasselbe auf dieselbe Weise können.

Fit werden statt fit sein.

Das bedeutet für mich auch: einen Ausgangspunkt haben, ausprobieren dürfen, angemessen gefordert werden und die eigenen Möglichkeiten Schritt für Schritt erweitern.

Wenn aus Anleitung Selbstständigkeit wird

Besonders interessant wird es für mich dort, wo ein Kurs eigentlich längst zu Ende ist.

Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind nach ihren Präventionskursen beim Sport geblieben und Mitglied im TSV Victoria Linden geworden.
Inzwischen gibt es die Möglichkeit, zweimal pro Woche weiterzutrainieren: dienstags draußen beim Outdoortraining und donnerstags beim Fitness- und Ganzkörpertraining in der Sporthalle.

Weitere Angebote sind in Planung.

Die im Rahmen des Quartiersprojektes angeschafften Trainingsgeräte werden weiterhin intensiv genutzt.
Lizenzierte Breitensport-Trainerinnen wirken an den Angeboten mit.

Und über die Zeit ist noch etwas entstanden:

Langjährige Teilnehmende haben Bewegungserfahrungen gesammelt, Trainingsformen kennengelernt und Kompetenzen entwickelt.
Einige können inzwischen ihr Training eigenverantwortlich gestalten und miteinander trainieren – auch dann, wenn ich einmal nicht dabei bin.

Das ist für mich ein Erfolg von Gesundheitsförderung. Nicht Abhängigkeit von Anleitung, sondern zunehmend selbstständiges Handeln.

Empowerment: Menschen zu Akteuren ihrer Gesundheit machen

In der Gesundheitsförderung gibt es dafür einen wichtigen Begriff: Empowerment.

Gemeint ist nicht, Menschen einfach zu sagen, was sie für ihre Gesundheit tun sollen. Gesundheitsförderung soll Menschen vielmehr darin unterstützen, Wissen, Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und mehr Einfluss auf die eigene Gesundheit zu gewinnen. Dieser Gedanke gehört zum Kern des Gesundheitsförderungsverständnisses der WHO.

Für die praktische Arbeit bedeutet das für mich: Ich möchte Menschen zunächst fachlich begleiten – aber nicht erreichen, dass sie mich dauerhaft für jede Übung brauchen.

Sie sollen verstehen, ausprobieren, Erfahrungen sammeln, Sicherheit gewinnen und zunehmend selbst entscheiden können, was ihnen guttut und wie sie Training sinnvoll gestalten können.

Verstehen. Handhaben. Sinn darin erkennen.

Hier gibt es auch eine interessante Verbindung zur Salutogenese nach Aaron Antonovsky.

Im Zentrum seines Modells steht das Kohärenzgefühl mit drei Komponenten: Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit. Vereinfacht beschrieben geht es darum, Anforderungen einordnen zu können, über Ressourcen für den Umgang mit ihnen zu verfügen und das eigene Handeln als bedeutsam bzw. des Engagements wert zu erleben.

Diese Theorie beweist natürlich nicht, dass ein Präventionskurs automatisch das Kohärenzgefühl stärkt.

Aber sie bietet einen guten Bezugsrahmen für die Frage, wie Gesundheitsförderung gestaltet werden kann:

Verstehbarkeit: Ich verstehe mehr darüber, wie Bewegung, Training und mein Körper zusammenhängen.

Handhabbarkeit: Ich verfüge über Wissen, Erfahrungen, Fähigkeiten und Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.

Sinnhaftigkeit: Bewegung ist nicht nur eine Aufgabe, die jemand anderes mir verordnet.
Ich kann einen persönlichen Sinn darin entdecken – vielleicht auch Freude, Gemeinschaft und das gute Gefühl, etwas selbst zu können.

Das ist sehr viel mehr als das korrekte Ausführen einer Übung.

Wenn der Sportverein zum Gesundheitsort im Quartier wird

Und schließlich geht es nicht nur um den einzelnen Menschen.

Ein Sportverein kann einen Rahmen bieten, in dem Menschen sich begegnen, gemeinsam aktiv werden, Verantwortung übernehmen und Zugehörigkeit erleben. Die Ottawa Charter nennt neben der Entwicklung persönlicher Fähigkeiten ausdrücklich auch die Stärkung gemeinschaftlichen Handelns als Handlungsfeld der Gesundheitsförderung.

Beim TSV Victoria Linden lässt sich heute ganz praktisch sehen, was aus einem zeitlich begrenzten Projekt weiterbestehen kann: Geräte werden genutzt. Angebote werden fortgeführt. Menschen haben Kompetenzen entwickelt. Trainerinnen bringen ihre Qualifikationen ein. Teilnehmende trainieren miteinander. Neue Menschen können dazukommen.

Das ist die Ebene, auf der individuelle Prävention für mich eine Verbindung zur kommunalen Gesundheitsförderung bekommt.

Nicht, weil ein einzelner Präventionskurs ein Quartier verändert.

Sondern weil im Quartier Strukturen und Möglichkeiten entstehen, die Menschen nutzen können, um aktiv zu werden, sich zu begegnen und Gesundheit mitzugestalten.

Und manchmal beginnt das mit einem Präventionskurs

In der kommenden Woche starten meine nächsten Fitness-Rückenschulkurse in Seelze und Hannover-Linden.

Wer teilnimmt, muss nicht bereits fit sein.

Fitness-Rückenschule – Fit werden statt fit sein.

Seelze
Mittwoch, 16. September 2026 · 13:30–15:00 Uhr
10 Termine · Gemeindehaus der Martinskirche
Martinskirchstr. 11 · 30926 Seelze

Hannover-Linden
Donnerstag, 17. September 2026 · 18:30–19:30 Uhr
12 Termine · Sporthalle Fröbelstr. 3a
30451 Hannover

Kursgebühr: 159 €
Zertifizierter Präventionskurs nach § 20 SGB V · Krankenkassenzuschuss möglich.

Jetzt anmelden:

https://www.rueckenstark-hannover.de/praevention/aktuelle-kurse/

Anmeldung: Aktuelle Präventionskurse in Hannover und Seelze ab September 2026

Fitness-Rückenschule in Hannover und Seelze – Fit werden statt fit sein

Du musst nicht fit sein, um anzufangen. Dafür ist der Kurs da.

Vielleicht möchtest du dich wieder mehr bewegen. Vielleicht willst du kräftiger werden, beweglicher bleiben oder nach längerer Pause wieder ins Training einsteigen.

Und vielleicht liest du „Fitness-Rückenschule“ und denkst:

Dafür müsste ich wahrscheinlich erst einmal fitter sein.

Nein.

Fitness-Rückenschule bedeutet bei rückenstark: Fit werden statt fit sein.

Du startest dort, wo du gerade stehst. Übungen, Belastung und Intensität können angepasst werden. Entscheidend ist nicht, was die Person neben dir kann. Entscheidend ist, dass du deinen eigenen Körper wieder forderst, wahrnimmst und ihm etwas zutraust.

Mehr als klassische Rückenschule

In meiner Fitness-Rückenschule geht es nicht darum, zehn Wochen lang möglichst viele klassische Rückenübungen zu absolvieren.

Wir bewegen uns. Wir trainieren. Wir probieren aus.

Mit Hanteln, Bällen und anderen Kleingeräten, mit dem eigenen Körpergewicht und mit Übungen, die durchaus anstrengend sein dürfen.

Wir trainieren Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination.
Gleichzeitig gehören Körperwahrnehmung, Entspannung, Wissen und Gesundheitskompetenz zum Kurs.

Denn Gesundheit ist  mehr als ein kräftiger Rücken.

Ich arbeite als Physiotherapeutin seit über 30 Jahren mit Menschen und verstehe Prävention bio-psycho-sozial und ressourcenorientiert. Unser Körper, unser Erleben, unsere Lebensbedingungen, unser Verhalten und unsere sozialen Beziehungen wirken zusammen.

Bewegung ist dabei eine wichtige Ressource.

Und eine, die wir selbst beeinflussen können.

Was wir in der Fitness-Rückenschule trainieren

Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination

Ein Körper braucht unterschiedliche Fähigkeiten, um den Anforderungen des Alltags begegnen zu können.

Deshalb trainieren wir nicht isoliert einzelne Muskelgruppen. Wir bewegen den ganzen Körper, kräftigen, mobilisieren, koordinieren Bewegungen und bringen auch Herz und Kreislauf in Schwung.

Das Training darf fordern.

Aber es soll zu dir passen.

Körperwahrnehmung, Entspannung und Gesundheitskompetenz

Training ist nur ein Teil des Kurses.

Wie fühlt sich Belastung an? Wann brauche ich Bewegung und wann Regeneration? Was kann ich selbst verändern? Und wie gelingt es, Bewegung nicht nur zehn Wochen lang im Kursraum stattfinden zu lassen?

Wir beschäftigen uns deshalb auch mit Körperwahrnehmung und Entspannung und vermitteln Wissen, das dabei helfen kann, die eigene Gesundheit besser zu verstehen.

Mein Ziel ist nicht, dass du zehn oder zwölf Termine lang „brav deine Übungen machst“.

Ich möchte, dass du Lust bekommst, selbst aktiv zu bleiben.

Bewegung, Wissen, Motivation und Freude gehören für mich zusammen.

Aktuelle Fitness-Rückenschulkurse im September 2026

Fitness-Rückenschule in Seelze

Start: Mittwoch, 16. September 2026
Zeit: 13:30–15:00 Uhr
Umfang: 10 Termine
Ort: Gemeindehaus der Martinskirche
Martinskirchstr. 11, 30926 Seelze

Kursgebühr: 159 €

Fitness-Rückenschule in Hannover-Linden

Start: Donnerstag, 17. September 2026
Zeit: 18:30–19:30 Uhr
Umfang: 12 Termine
Ort: Sporthalle Fröbelstraße
Fröbelstr. 3a, 30451 Hannover

Kursgebühr: 159 €

Kursleitung beider Kurse:
Andrea Kujawa, Physiotherapeutin

Zertifizierter Präventionskurs – Krankenkassenzuschuss möglich

Die Fitness-Rückenschule ist ein zertifizierter Präventionskurs nach § 20 SGB V.

Eine Bezuschussung der Kursgebühr durch die Krankenkasse ist möglich. Die konkrete Höhe und die jeweiligen Voraussetzungen richten sich nach deiner Krankenkasse.

Wenn du wissen möchtest, welchen Zuschuss deine Krankenkasse übernimmt, erkundige dich bitte direkt dort.

Fit werden statt fit sein.

Du musst keine sportlichen Voraussetzungen erfüllen, um den ersten Schritt zu machen.

Bring deinen Körper mit, so wie er heute ist.

Wir kümmern uns gemeinsam um den Rest.

Die neuen Kurse starten am 16. September in Seelze und am 17. September in Hannover-Linden.

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Online: Aktuelle Kurse & Anmeldung

AKTUELLER KURSPLAN / ANMELDUNG

E-Mail: info@rueckenstark-hannover.de
Telefon: 0151 10784137

rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie
Andrea Kujawa | Hannover

Lebensfreude gehört zur Gesundheit

Gesundheit besteht nicht nur aus Bewegung, ausgewogener Ernährung oder einem guten Umgang mit Belastungen.

Lebensfreude gehört  genauso dazu.

Menschen treffen, die uns guttun. Gemeinsam lachen. Etwas unternehmen. Draußen sein. Sich bewegen. Neues erleben. Oder manchmal auch einfach nichts leisten müssen.

Regeneration bedeutet deshalb nicht automatisch Ruhe. Was uns guttut, kann ganz unterschiedlich sein. Für den einen ist es ein stiller Nachmittag, für die andere Bewegung, ein Treffen mit Freunden oder ein Erlebnis, das den Kopf einmal ganz woanders hinbringt.

Ein wichtiger Teil von Gesundheitskompetenz ist für mich deshalb auch die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen: Was brauche ich gerade? Was gibt mir Energie? Und was hilft mir, meine Ressourcen wieder aufzufüllen?

Gesundheitsförderung darf den ganzen Menschen im Blick behalten – körperlich, psychisch und sozial.

Und manchmal braucht Gesundheit gar keine große Strategie.

Manchmal ist es einfach Leben. 😊

Gesundheit entsteht nicht erst, wenn jemand krank wird

Gesundheit ist mehr als eine individuelle Aufgabe. Sie entsteht und entwickelt sich in den Lebenswelten, in denen Menschen ihren Alltag verbringen – und dazu gehört für viele Menschen ganz wesentlich die Arbeits- und die Bildungswelt.

Ein Gespräch über Gesundheit, Prävention, Bildung und gesellschaftliche Entwicklung erinnert mich immer wieder daran, wie eng diese Ebenen miteinander verbunden sind.

Natürlich können Menschen selbst viel für ihre Gesundheit tun: sich bewegen, körperliche und psychische Ressourcen stärken, Gesundheitswissen erwerben, Regeneration ermöglichen und Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen.

Doch Gesundheit hängt nicht allein vom Verhalten  des einzelnen Menschen ab.

Auch Arbeitsbedingungen, Arbeitsorganisation, Führung, soziale Beziehungen, Beteiligungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume spielen eine Rolle.

Verhaltens- und Verhältnisprävention gehören zusammen

Genau deshalb gehören für mich in der Gesundheitsförderung beide Perspektiven zusammen:

Menschen darin stärken, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen – und Bedingungen schaffen, die Gesundheit unterstützen.

Ein Bewegungskurs kann körperliche Ressourcen stärken. Ein Gesundheitstag kann Wissen vermitteln, Menschen erreichen und neue Impulse setzen. Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement können Beschäftigte motivieren und Gesundheitskompetenz fördern.

Gesundheitsförderung erweitert diesen Blick über den einzelnen Menschen und auch über den Betrieb hinaus.

Denn auch die Lebensbedingungen vor Ort beeinflussen, welche Möglichkeiten Menschen haben, gesund zu leben.

Wie sind unsere Lebenswelten gestaltet? Welche Ressourcen gibt es im Quartier oder in der Kommune? Wo entstehen Belastungen? Wie können Menschen beteiligt werden? Und welche Strukturen unterstützen Gesundheit, soziale Teilhabe und Lebensqualität?

Gesundheit braucht Menschen – und Strukturen

Prävention beginnt deshalb nicht erst bei Beschwerden, steigenden Fehlzeiten oder Krankheit.

Sie beginnt dort, wo Menschen ihre eigenen gesundheitlichen Ressourcen entwickeln können und gleichzeitig die Bedingungen betrachtet werden, unter denen sie leben und arbeiten.

Gesundheitsentwicklung braucht beides: Eigenverantwortung und gesundheitsförderliche Strukturen.

Schöne Auszeit: Ich brauchte Natur 🌿

Raus. In den Wald. Bewegen. Atmen. Grün sehen.

Dass uns Natur guttut, ist mehr als ein Gefühl. Forschung zeigt Zusammenhänge mit Stressregulation, psychischem Wohlbefinden und körperlicher Aktivität.

Körper und Kopf wissen ziemlich gut, was gerade fehlt.
Wir sollten öfter darauf hören. 🌳

#Prävention #Gesundheitsförderung #Rückenstark

Im September geht’s wieder los! 💪

Bewegen. Kräftigen. Mobil bleiben.

Den ganzen Körper trainieren – und gemeinsam aktiv sein.

Meine neuen kassenanerkannten Präventionskurse Fitness-Rückenschule starten in Hannover-Linden und Seelze.

Alle Infos findet ihr im Reel. 😊

Und Hier:

AKTUELLER KURSPLAN / ANMELDUNG

#Prävention #BGM #Rückenstark

Verschieden sein. Gemeinsam etwas bewegen. 🌱

Was ein BNI-Frühstück mit Unternehmertum, unterschiedlichen Kompetenzen und meiner Arbeit im Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu tun hat.

Wie sichtbar muss ein kleines Unternehmen eigentlich sein?

Diese Frage habe ich von meinem letzten BNI-Frühstück mitgenommen.

Werbung, Marketing, IT, Sichtbarkeit – und mittendrin ich mit rückenstark – Gesundheitsförderung und Prävention.

Im Hauptvortrag nahm uns Bennet Herter von Viel Liebe Media mit in die Welt der Werbefilme. Bilder, Geschichten, Emotionen – und die spannende Frage, was von Kommunikation eigentlich im Kopf bleibt.

Danach wurde es persönlicher.

In meinem 4-Augen-Gespräch mit Sascha Arlt ging es um die digitale Sichtbarkeit meines eigenen Unternehmens: Website, Suchmaschinen, Social Media und Auffindbarkeit.

Sagen wir es so: Euphorischer bin ich nicht aus diesem Gespräch herausgegangen. 😉 Aber nachdenklicher.

Denn als Soloselbstständige kann ich nicht gleichzeitig Gesundheitsdienstleisterin, Unternehmerin, Vertrieblerin, Content-Produzentin, SEO-Spezialistin, IT-Expertin und Marketingabteilung sein.

Und trotzdem muss rückenstark von den richtigen Menschen gefunden werden.

Vielleicht lautet die wichtigere Frage deshalb gar nicht:

Wie werde ich überall sichtbar?

Sondern:

Wo müssen die richtigen Menschen mich sehen – und was sollen sie dort über mich verstehen?

Unternehmertum bedeutet auch, andere Kompetenzen zu nutzen

Beim Blick durch unser BNI-Chapter wurde mir noch etwas anderes bewusst.

Dort treffen Menschen unterschiedlicher Generationen, Berufe, Erfahrungen und Persönlichkeiten aufeinander.

Film trifft IT. Gesundheitsförderung trifft Recht.

Mein nächstes 4-Augen-Gespräch mit einem Rechtsanwalt aus unserem Chapter ist bereits geplant. Mit ihm möchte ich unter anderem Fragen zu Arbeitsschutz und rechtlichen Rahmenbedingungen besprechen, die meine Arbeit berühren.

Ich muss diese Expertise nicht selbst besitzen.

Ich muss erkennen, wann ich sie brauche und mit wem ich sinnvoll zusammenarbeiten kann.

Für mich gehört auch das zu gutem Unternehmertum.

Unterschiedlichkeit ist eine Ressource

Diesen Gedanken kenne ich aus meiner Arbeit mit Unternehmen sehr gut.

Auch dort treffen unterschiedliche Professionen, Generationen, Persönlichkeiten, Erfahrungen und Kompetenzen aufeinander.

Das Problem ist nicht die Unterschiedlichkeit.

Entscheidend sind Arbeitsbedingungen und Strukturen, in denen Menschen ihre Fähigkeiten einbringen, Wissen austauschen und miteinander statt gegeneinander arbeiten können.

Diese Perspektive gehört für mich auch zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

BGM bedeutet nicht nur Bewegung, Ernährung oder einzelne Gesundheitsangebote. Gesundheitsentwicklung in Unternehmen betrifft ebenso Arbeitsorganisation, Führung, Beteiligung, soziale Beziehungen und die Ressourcen, die Menschen bereits mitbringen.

Während ich also gerade daran arbeite, rückenstark selbst sichtbarer zu machen, wird mir gleichzeitig immer klarer, was sichtbar werden soll:

Gesundheitsförderung und Prävention.
Fachliche Expertise und praktische Erfahrung.
Und die Verbindung von Menschen und Strukturen.

Verschieden sein.
Gemeinsam etwas bewegen. 🌱

Betriebliches Gesundheitsmanagement mit rückenstark – Gesundheitsentwicklung in Unternehmen

https://corporate-health.rueckenstark-hannover.de/

Was Kommunalpolitik mit Gesundheit zu tun hat 🏛️💭🌱

Ein persönlicher Perspektivwechsel auf kommunale Gesundheitsförderung, Lebenswelten und Health in All Policies

Kommunalpolitik einmal aus nächster Nähe.

In den vergangenen Wochen lerne ich eine Welt kennen, die mir bisher vor allem aus der Perspektive einer interessierten Bürgerin vertraut war: kommunalen Wahlkampf.

Ein guter Freund von mir kandidiert für das Bürgermeisteramt in Burgwedel. Dadurch durfte ich inzwischen bei Sitzungen seines Wahlkampfteams dabei sein und zuletzt auch ein politisches Duell im Rahmen der Bürgermeisterwahl erleben.

Natürlich bin ich persönlich nicht neutral. Ich kenne und schätze einen der Kandidaten.

Meine berufliche Arbeit mit rückenstark ist davon unabhängig und parteipolitisch neutral.

Was mich an diesen Einblicken besonders interessiert, sind ohnehin weniger einzelne politische Positionen als die Prozesse dahinter:

Wie entstehen Entscheidungen?
Welche Themen bewegen Menschen vor Ort?
Wie werden unterschiedliche Interessen sichtbar?
Wie funktioniert Kommunikation?
Und was braucht es, damit Menschen bereit sind, Verantwortung für ihre Stadt zu übernehmen?

Vielleicht beobachte ich all das auch deshalb so aufmerksam, weil ich als Unternehmerin, Gesundheitsförderin und Projektmanagerin automatisch auf Strukturen, Verantwortlichkeiten, Netzwerke und Entscheidungswege schaue.

Gesundheit entsteht nicht nur im Gesundheitswesen

Je länger ich mich beruflich mit Gesundheitsförderung und Prävention beschäftige, desto stärker interessiert mich die Ebene hinter der einzelnen Gesundheitsmaßnahme:

Unter welchen Bedingungen leben, lernen und arbeiten Menschen eigentlich?

Bildung und Kinderbetreuung gehören dazu. Sport und Bewegung. Vereine und Ehrenamt. Stadtentwicklung und Mobilität. Wirtschaft, soziale Teilhabe, Sicherheit und Orte, an denen Menschen einander begegnen können.

Vieles davon hat auf den ersten Blick vielleicht wenig mit Gesundheit zu tun.

Aus einer bio-psycho-sozialen Perspektive sieht das anders aus.

Politische und kommunale Entscheidungen gestalten Lebenswelten. Und Lebenswelten beeinflussen wiederum unsere Möglichkeiten, gesund zu leben, Ressourcen zu entwickeln, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und soziale Beziehungen zu gestalten.

Für diese Perspektive gibt es in der Gesundheitswissenschaft einen passenden Ansatz: Health in All Policies.

Vereinfacht gesagt bedeutet er, die möglichen Auswirkungen auf Gesundheit und gesundheitliche Chancengerechtigkeit auch bei politischen Entscheidungen außerhalb des klassischen Gesundheitsbereichs mitzudenken.

https://www.who.int/activities/Promoting-health-in-all-policies-and-intersectoral-action-capacities?utm_source=chatgpt.com

Kommunale Gesundheitsförderung braucht Zusammenarbeit

Für mich bedeutet kommunale Gesundheitsförderung deshalb nicht, möglichst viele einzelne Gesundheitsangebote zu organisieren.

Mich interessiert vielmehr, wie gesundheitsförderliche Lebenswelten entstehen können.

Dafür braucht es Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, funktionierende Netzwerke, Beteiligung und Strukturen, die Zusammenarbeit ermöglichen.

Das passt sehr zu meiner eigenen Arbeitsweise.

Ich verbinde Gesundheitsförderung, Prävention und Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Projektmanagement und Netzwerkarbeit. Gesundheit denke ich bio-psycho-sozial und salutogenetisch – und zunehmend auch im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kommunalen Bedingungen, unter denen Menschen leben.

Mein Einblick in den kommunalen Wahlkampf ist deshalb für mich vor allem eines:

eine Gelegenheit zu lernen.

Ich bekomme einen neuen Blick darauf, wie kommunale Verantwortung funktioniert – mit unterschiedlichen Interessen, Positionen, Möglichkeiten und Grenzen.

Und ich merke, wie spannend ich diese Ebene von Gesundheitsförderung finde.

Denn Gesundheit beginnt lange bevor Krankheit entsteht.

Auch dort, wo wir gemeinsam entscheiden, wie wir leben wollen.
https://leitbegriffe.bioeg.de/tombstone-page

Wer kommunale Politik selbst einmal aus nächster Nähe erleben möchte:
Hier finden Sie die kommenden öffentlichen Foren und Veranstaltungen.

https://aktion.haz.de/haznp/umfrage/kommuwahltalkshaznp?ma=QR&uid=dn9PcQJ&cck&ref=

 

Faszien in Bewegung – modernes Gesundheitswissen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung

Montagmorgen.

Die ersten dienstlichen Besprechungen liegen hinter den Mitarbeitenden. Konzentration und Verantwortung bestimmen den Arbeitsalltag.

Und dann: Bewegung.

Ich freue mich sehr, aktuell im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements einer Behörde einen hybriden Gesundheitskurs durchführen zu dürfen. Ein Teil der Mitarbeitenden trainiert vor Ort mit mir, andere schalten sich aus dem Homeoffice dazu.

Für mich ist das moderne Betriebliche Gesundheitsförderung: Angebote so gestalten, dass sie zu unterschiedlichen Arbeitsorten und Arbeitsrealitäten passen.

Was wissen wir heute über Faszien?

Unser Wissen über Faszien hat sich deutlich weiterentwickelt. Faszien sind weit mehr als passives „Verpackungsmaterial“.

Sie gehören zu unserem körperweiten Bindegewebssystem, verbinden Strukturen, sind an der Übertragung mechanischer Kräfte beteiligt und reagieren auf Bewegung und Belastung. Fasziales Gewebe ist zudem innerviert und spielt eine Rolle bei Körperwahrnehmung und möglicherweise auch bei Schmerzwahrnehmung.

Dabei orientiere ich mich an aktuellen Erkenntnissen der Faszien- und Bewegungsforschung.

Wichtig ist mir eine sachliche Vermittlung ohne Faszien-Hype:

Wir müssen Faszien nicht einfach „lösen“. Und Rückenschmerzen entstehen nicht automatisch durch „verklebte Faszien“.

Der menschliche Körper funktioniert komplexer.

Wissen verstehen – Bewegung erleben

In meinen Kursen verbinde ich aktuelles Gesundheitswissen mit praktischer Bewegung:

Mobilisieren, dehnen, kräftigen, Bewegungsrichtungen verändern und den eigenen Körper bewusst wahrnehmen.

Dabei betrachten wir nicht eine einzelne Struktur isoliert. Muskulatur, Faszien, Nervensystem, Bewegung und Belastungssteuerung arbeiten zusammen.

Das entspricht meinem bio-psycho-sozialen Verständnis von Gesundheit: Menschen dabei unterstützen, ihre körperlichen Ressourcen, ihre Gesundheitskompetenz und das Vertrauen in den eigenen Körper zu stärken.

Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, mit diesem hybriden Angebot zur Gesundheit der Mitarbeitenden beizutragen – vor Ort und im Homeoffice.

Denn Betriebliche Gesundheitsförderung muss Menschen nicht zu Leistungssportlern machen.

Sie sollte Möglichkeiten schaffen, gesundheitliche Ressourcen im Arbeitsalltag zu stärken.

Genau dafür schaffe ich Strukturen.

Gesundheitsförderung für Unternehmen und Organisationen

rückenstark entwickelt individuelle Angebote der Betrieblichen Gesundheitsförderung – vor Ort, digital und hybrid.

Von Bewegung und Rückengesundheit über Gesundheitswissen und Workshops bis zu Ergonomie und Arbeitsplatzberatung.

Interesse an einem passenden Gesundheitsangebot für Ihre Mitarbeitenden? Sprechen Sie mich gerne an.

https://corporate-health.rueckenstark-hannover.de/