Viele Menschen glauben, Stress sei einfach „zu viel im Kopf“.
In Wirklichkeit ist Stress vor allem ein Zustand im Körper – gesteuert durch unser vegetatives Nervensystem.
Ein ausgeglichenes Nervensystem bedeutet:
Dein Körper kann zwischen Aktivität und Erholung flexibel wechseln – ohne dauerhaft im „Alarmmodus“ zu bleiben.
Das Zusammenspiel von Sympathikus (Aktivierung, „Gaspedal“) und Parasympathikus (Regeneration, „Bremse“) entscheidet darüber, wie gut Du Belastung wegsteckst, wie schnell Du dich erholst– und wie stabil Du dich insgesamt fühlst.
Wie entsteht Balance im Nervensystem?
Das vegetative Nervensystem reguliert automatisch:
Herzschlag, Atmung, Verdauung, Hormonausschüttung und Muskelspannung.
Balance entsteht, wenn beide Systeme gut zusammenarbeiten:
✔ Aktiv sein, wenn es nötig ist
✔ Loslassen und regenerieren, wenn es möglich ist
Und genau das ist trainierbar.
Was Du konkret tun kannst (alltagstauglich)
✅ Atmung:
Tiefe Bauchatmung mit etwa 4–6 Atemzügen pro Minute aktiviert den Vagusnerv und unterstützt den Parasympathikus.
✅ Bewegung:
Moderate Ausdauer (z. B. Gehen, Yoga) und Krafttraining fördern beruhigende Botenstoffe wie Gamma-Aminobuttersäure☺️(GABA) und Serotonin – und helfen, Spannungszustände abzubauen.
✅ Schlaf & Erholung:
Regelmäßige Pausen und 7–9 Stunden Schlaf sind echte Nervensystempflege – nicht Luxus.
✅ Achtsamkeit:
Achtsamkeits- oder Meditationspraktiken senken Stresshormone und stärken die Resilienz.
✅ Ernährung:
Omega-3-Fettsäuren, Magnesium und B-Vitamine unterstützen die Nervenfunktion und Regeneration.
Was ein ausgeglichenes Nervensystem im Körper verändert
Wenn Sympathikus und Parasympathikus in Balance sind, wirkt sich das systemisch aus:
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Herz-Kreislauf: stabilerer Herzschlag, niedrigerer Blutdruck, bessere Erholung
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Verdauung: weniger Reizdarm, weniger Blähungen, regelmäßige Darmtätigkeit
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Immunsystem: weniger chronische Entzündungsprozesse, bessere Abwehr
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Muskeln: weniger Verspannungen, bessere Schmerzverarbeitung
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Psyche: weniger Grübeln, mehr emotionale Stabilität, höhere Resilienz
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Stoffwechsel: stabilerer Blutzucker, bessere Hormonbalance
Kurz gesagt:
Ein ausgeglichenes Nervensystem senkt das Risiko für Burnout, Schlafstörungen, Bluthochdruck und chronische Schmerzen – und macht den Körper widerstandsfähiger gegenüber Alltagsstress.
Warum das in meinen Präventionskursen immer eine Rolle spielt
In meinen Kursen sind Atmung, Koordination, Bewegung und bewusste Erholung immer integriert – weil Nervensystembalance die Grundlage dafür ist, dass Training wirkt, Schmerzen sich verändern können und Gesundheit nachhaltig bleibt.
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