Freitagabend auf einer Dachterrasse in Hannover.
Palmen.
Sand.
Warmes Licht.
Sommerstimmung.
Hitze kann sich schön anfühlen, wenn wir frei entscheiden können, wo wir sind, was wir tun und wann wir uns zurückziehen.
Am Arbeitsplatz sieht das anders aus.
Dort wird Hitze schnell zu einem Thema für Gesundheit, Arbeitsschutz und Leistungsfähigkeit.
Denn hohe Temperaturen belasten den Körper.
Sie können Konzentration, Wohlbefinden, Kreislauf, Schlaf und Leistungsfähigkeit beeinflussen.
Gerade bei körperlicher Arbeit, schlechter Belüftung, direkter Sonneneinstrahlung oder fehlenden Pausen entstehen Risiken, die Unternehmen ernst nehmen müssen.
Deshalb gehört Hitze in die Gefährdungsbeurteilung.
Der Arbeitsschutz fragt:
Welche Belastungen bestehen?
Welche Personen sind besonders gefährdet?
Welche MaĂźnahmen sind notwendig?
Und genau hier beginnt auch die BrĂĽcke zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement.
Denn Hitzeschutz ist nicht nur eine technische Frage.
Es geht auch um Arbeitsorganisation, Pausenkultur, Kommunikation, FĂĽhrung und Gesundheitskompetenz.
Unternehmen können viel tun:
- Arbeitszeiten anpassen
- Räume verschatten und lüften
- Trinkmöglichkeiten schaffen
- schwere Tätigkeiten in kühlere Zeiten verlegen
- Pausen ermöglichen
- Beschäftigte informieren
- besonders gefährdete Personen berücksichtigen
Hitze ist damit ein gutes Beispiel dafür, wie Arbeitsschutz, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung zusammenwirken können.
Denn gesunde Arbeit entsteht nicht zufällig.
Sie entsteht dort, wo Unternehmen Verantwortung ĂĽbernehmen und gute Bedingungen schaffen.
FĂĽr Menschen.
Für Leistungsfähigkeit.
Und fĂĽr wirtschaftlichen Erfolg.
Mein Fazit:
Hitze ist nicht nur Wetter.
Hitze ist ein Thema für Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung und zukunftsfähige Unternehmen.
Andrea Kujawa
rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie
Ich schaffe Strukturen, in denen Gesundheit, Wohlbefinden und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam wachsen können.
Wissenschaftlich fundiert. Praxisnah umgesetzt.
Die Auswirkungen von Hitze auf Gesundheit und Arbeitsfähigkeit werden seit vielen Jahren wissenschaftlich untersucht. Die Erkenntnisse zeigen deutlich: Hitzeschutz ist heute ein wichtiger Bestandteil eines modernen Arbeitsschutzes und gewinnt im Betrieblichen Gesundheitsmanagement zunehmend an Bedeutung.
Wenn Sie sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchten, empfehle ich insbesondere diese seriösen Informationsquellen:
• Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) – Informationen zum Arbeitsschutz sowie zur Technischen Regel ASR A3.5 „Raumtemperatur“:
https://www.baua.de
• Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) – Empfehlungen zum Hitzeschutz in Unternehmen:
https://www.dguv.de
• Robert Koch-Institut (RKI) – Gesundheitliche Auswirkungen von Hitze:
https://www.rki.de
• Umweltbundesamt (UBA) – Klimawandel und Gesundheit:
https://www.umweltbundesamt.de
• Weltgesundheitsorganisation (WHO) – Climate Change and Health:
https://www.who.int
Als Gesundheitsmanagerin ist es mir wichtig, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich einzuordnen und gemeinsam mit Unternehmen praxistaugliche Lösungen zu entwickeln. Denn Gesundheit entsteht dort, wo gute Arbeitsbedingungen, Prävention und verantwortungsvolles Handeln zusammenkommen.  Sprechen wir darüber.

