Hitze am Arbeitsplatz: Warum Unternehmen jetzt handeln sollten 🍀

Freitagabend auf einer Dachterrasse in Hannover.

Palmen.

Sand.

Warmes Licht.

Sommerstimmung.

Hitze kann sich schön anfühlen, wenn wir frei entscheiden können, wo wir sind, was wir tun und wann wir uns zurückziehen.

Am Arbeitsplatz sieht das anders aus.

Dort wird Hitze schnell zu einem Thema für Gesundheit, Arbeitsschutz und Leistungsfähigkeit.

Denn hohe Temperaturen belasten den Körper.

Sie können Konzentration, Wohlbefinden, Kreislauf, Schlaf und Leistungsfähigkeit beeinflussen.

Gerade bei körperlicher Arbeit, schlechter Belüftung, direkter Sonneneinstrahlung oder fehlenden Pausen entstehen Risiken, die Unternehmen ernst nehmen müssen.

Deshalb gehört Hitze in die Gefährdungsbeurteilung.

Der Arbeitsschutz fragt:

Welche Belastungen bestehen?

Welche Personen sind besonders gefährdet?

Welche Maßnahmen sind notwendig?

Und genau hier beginnt auch die Brücke zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Denn Hitzeschutz ist nicht nur eine technische Frage.

Es geht auch um Arbeitsorganisation, Pausenkultur, Kommunikation, Führung und Gesundheitskompetenz.

Unternehmen können viel tun:

  • Arbeitszeiten anpassen
  • Räume verschatten und lüften
  • Trinkmöglichkeiten schaffen
  • schwere Tätigkeiten in kühlere Zeiten verlegen
  • Pausen ermöglichen
  • Beschäftigte informieren
  • besonders gefährdete Personen berücksichtigen

Hitze ist damit ein gutes Beispiel dafür, wie Arbeitsschutz, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung zusammenwirken können.

Denn gesunde Arbeit entsteht nicht zufällig.

Sie entsteht dort, wo Unternehmen Verantwortung übernehmen und gute Bedingungen schaffen.

Für Menschen.

Für Leistungsfähigkeit.

Und für wirtschaftlichen Erfolg.

Mein Fazit:

Hitze ist nicht nur Wetter.

Hitze ist ein Thema für Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung und zukunftsfähige Unternehmen.

Andrea Kujawa
rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie
Ich schaffe Strukturen, in denen Gesundheit, Wohlbefinden und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam wachsen können.

Wissenschaftlich fundiert. Praxisnah umgesetzt.

Die Auswirkungen von Hitze auf Gesundheit und Arbeitsfähigkeit werden seit vielen Jahren wissenschaftlich untersucht. Die Erkenntnisse zeigen deutlich: Hitzeschutz ist heute ein wichtiger Bestandteil eines modernen Arbeitsschutzes und gewinnt im Betrieblichen Gesundheitsmanagement zunehmend an Bedeutung.

Wenn Sie sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchten, empfehle ich insbesondere diese seriösen Informationsquellen:

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) – Informationen zum Arbeitsschutz sowie zur Technischen Regel ASR A3.5 „Raumtemperatur“:
https://www.baua.de

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) – Empfehlungen zum Hitzeschutz in Unternehmen:
https://www.dguv.de

Robert Koch-Institut (RKI) – Gesundheitliche Auswirkungen von Hitze:
https://www.rki.de

Umweltbundesamt (UBA) – Klimawandel und Gesundheit:
https://www.umweltbundesamt.de

Weltgesundheitsorganisation (WHO) – Climate Change and Health:
https://www.who.int

Als Gesundheitsmanagerin ist es mir wichtig, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich einzuordnen und gemeinsam mit Unternehmen praxistaugliche Lösungen zu entwickeln. Denn Gesundheit entsteht dort, wo gute Arbeitsbedingungen, Prävention und verantwortungsvolles Handeln zusammenkommen.  Sprechen wir darüber.

https://corporate-health.rueckenstark-hannover.de/

Reaktiv, aktiv oder proaktiv? Ein Gedanke aus einem Workshop, der nachwirkt 💭

Manchmal sind es nur wenige Begriffe, die einen länger beschäftigen.

In der vergangenen Woche nahm ich beim BNI Chapter Ferdinand Braun an einem Workshop von Friederike Garlichs zum Thema „Empfehlen“ teil.

Auf einem einfachen Flipchart standen drei Begriffe:

  • Reaktiv
  • Aktiv
  • Proaktiv

Je länger ich darüber nachdachte, desto mehr wurde mir bewusst, wie sehr diese drei Begriffe auch meinen eigenen beruflichen Weg beschreiben.

Viele Jahre arbeitete ich als Physiotherapeutin in einem System, das stark von Verordnungen geprägt ist. Patientinnen und Patienten kamen mit einer ärztlichen Empfehlung oder Verordnung in die Praxis.

Die Arbeit begann, wenn jemand geschickt wurde.

Mit dem Schritt ins Unternehmertum  in den Bereichen Gesundheitsförderung, Prävention und Betriebliches Gesundheitsmanagement veränderte sich mein Blick auf die Dinge.

Ich lernte, dass Entwicklung häufig dort entsteht, wo Menschen selbst aktiv werden.

Wo sie Kontakte knüpfen.

Wo sie Fragen stellen.

Wo sie Kooperationen aufbauen.

Wo sie Chancen nicht nur erkennen, sondern gestalten.

Genau darin liegt für mich der Unterschied zwischen aktivem und proaktivem Handeln.

Proaktivität bedeutet nicht, ständig mehr zu machen.

Proaktivität bedeutet, Verantwortung für die eigene Entwicklung zu übernehmen und bewusst die nächsten Schritte zu gestalten.

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Veränderungen, gesellschaftlicher Transformation und zunehmender Komplexität halte ich diese Haltung für besonders wichtig.

Für Unternehmen.

Für Netzwerke.

Und auch für die persönliche Entwicklung.

Deshalb war der Workshop für mich weit mehr als eine Veranstaltung zum Thema Empfehlungsmarketing.

Er war eine Erinnerung daran, dass erfolgreiche Netzwerke von Menschen leben, die bereit sind, sich einzubringen, Beziehungen aufzubauen und Verantwortung für ihre Entwicklung zu übernehmen.

Mein Dank gilt Friederike Garlichs https://friederike-garlichs.de/ für die inspirierenden Impulse.

Ebenso danke ich Thomas Schüssler von der Wirtschaftsförderung Hannover, von dem ich bereits vor einigen Jahren wichtige Anregungen für mehr unternehmerische Proaktivität erhalten habe.

Danke auch an Markus Kühn https://www.audax-finanz.de/ für hilfreiche Hinweise rund um die Netzwerkarbeit sowie an meine Mentorin Steffi Keimling für ihre kontinuierliche Unterstützung auf meinem Weg.

Mit Blick auf die bevorstehende Sommerpause bin ich dankbar für viele spannende Projekte, neue Kontakte, gute Entscheidungen und die Zusammenarbeit mit Kundinnen und Kunden im ersten Halbjahr 2026.

Die kommenden Wochen möchte ich nutzen, um weiterzulernen, Beziehungen zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.

Denn oft beginnt Entwicklung genau dort, wo wir selbst den ersten Schritt gehen.

Andrea Kujawa

rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie

Ich schaffe Strukturen, in denen Gesundheit, Wohlbefinden und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam wachsen können.

Stress, Faszien und Gesundheit: Was aktuelle Forschungsergebnisse aus München zeigen 🔬💻

Kann Stress unsere Faszien beeinflussen?

Mit dieser Frage habe ich mich in den vergangenen Tagen in München beschäftigt.

Im Krankenhaus für Naturheilweisen nahm ich an einem Fachvortrag von Prof. Dr. Robert Schleip teil, einem der prägenden Köpfe der modernen Faszienforschung. Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschungsergebnisse rund um Faszien, Stress, Nervensystem und Gesundheit.

Besonders spannend fand ich eine aktuelle Studie von Brandl, Engel, Egner, Schleip und Schubert (2024).

Die Forschenden untersuchten Zusammenhänge zwischen alltäglichen Stressereignissen, körperlicher Belastung, Herzratenvariabilität und der Verformbarkeit der Thorakolumbalfaszie  – einer wichtigen Faszienstruktur im Bereich des unteren Rückens.

Die Ergebnisse liefern Hinweise darauf, dass sich alltäglicher Stress nicht nur auf unser subjektives Erleben auswirkt, sondern auch mit messbaren Veränderungen körperlicher Gewebeeigenschaften in Zusammenhang stehen kann.

Kurz gesagt:

  • Stress bleibt nicht nur im Kopf.
  • Das Nervensystem reagiert.
  • Der Körper reagiert.
  • Und offenbar auch das Bindegewebe.

Für mich bestätigen diese Ergebnisse einmal mehr, wie eng körperliche, psychische und soziale Faktoren miteinander verbunden sind.

Das Tensegrity-Modell: Warum alles miteinander zusammenhängt

Während des Kongresses begegnete mir immer wieder das sogenannte Tensegrity-Modell.

Die Grundidee ist einfach:

Ein System bleibt stabil, weil sich Spannung und Entspannung gegenseitig ausgleichen.

Dieses Modell wird in der modernen Faszienforschung genutzt, um zu beschreiben, wie Kräfte im Körper verteilt werden und wie verschiedene Strukturen miteinander verbunden sind.

Mich erinnert dieser Gedanke jedoch nicht nur an den menschlichen Körper.

Er erinnert mich auch an unsere Lebenswelten.

An Familien.

An Freundschaften.

An Unternehmen.

An Vereine.

Überall dort entstehen Stabilität, Entwicklung und Anpassungsfähigkeit nicht durch starre Perfektion, sondern durch das Zusammenspiel vieler Faktoren.

Gesundheit entsteht im Zusammenspiel

Nach dem Kongress verbrachte ich einige Tage mit einem Teil meiner Familie in München.

Gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche, Erinnerungen und Zeit füreinander machten für mich noch einmal sehr deutlich, was die Salutogenese bereits seit Jahrzehnten beschreibt:

Gesundheit entsteht nicht isoliert.

Gesundheit entsteht im Zusammenspiel von körperlichen, psychischen und sozialen Ressourcen.

Genau deshalb betrachte ich Gesundheitsförderung, Prävention und Betriebliches Gesundheitsmanagement stets aus einer biopsychosozialen Perspektive.

Die moderne Faszienforschung liefert zunehmend wissenschaftliche Hinweise darauf, wie eng diese Bereiche tatsächlich miteinander verbunden sind.

Für mich war die Reise nach München deshalb weit mehr als eine Fortbildung.

Sie war eine Bestätigung dafür, dass Gesundheit nicht in einzelnen Organen, einzelnen Maßnahmen oder einzelnen Lebensbereichen entsteht.

Gesundheit entsteht dort, wo Menschen, Körper, Gedanken und Beziehungen miteinander in Verbindung stehen.

Andrea Kujawa

rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie

Ich schaffe Strukturen, in denen Gesundheit, Wohlbefinden und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam wachsen können.

https://corporate-health.rueckenstark-hannover.de/

Besuchertag beim BNI: Warum Netzwerke von Geben, Vertrauen und Aktivität leben

Heute Morgen war Besuchertag beim BNI Chapter Ferdinand Braun in Hannover.

40 Mitglieder und 33 Gäste kamen zusammen, um sich kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Wer zum ersten Mal ein BNI-Frühstück besucht, ist oft überrascht, wie viel in nur 90 Minuten passieren kann.

Bereits vor dem offiziellen Beginn entstehen die ersten Gespräche. Am Frühstücksbuffet werden Kontakte geknüpft, Visitenkarten ausgetauscht und Gemeinsamkeiten entdeckt. Anschließend folgt ein klar strukturierter Ablauf mit Unternehmer-Pitches, Empfehlungen und Netzwerkarbeit.

Besonders beeindruckend finde ich dabei immer wieder, wie viele unterschiedliche Branchen, Erfahrungen und Persönlichkeiten in einem Raum zusammenkommen.

Innerhalb kurzer Zeit erhält jede anwesende Person einen Überblick darüber, wer im Raum ist, welche Dienstleistungen angeboten werden und wie man sich gegenseitig unterstützen kann.

Ein besonderes Highlight war für mich heute der Workshop von Friederike Garlichs zum Thema „Empfehlen“.

Dabei wurde noch einmal deutlich, worum es bei BNI im Kern geht:

Nicht um das Sammeln von Kontakten.

Nicht um kurzfristige Geschäfte.

Sondern um Vertrauen.

Um Beziehungen.

Und um die Bereitschaft, andere aktiv zu unterstützen.

Die BNI-Philosophie lautet:

„Wer gibt, gewinnt.“

Dieser Gedanke begleitet mich schon lange.

In meiner Arbeit im Gesundheitswesen, in Vereinen, in Projekten und heute auch im Unternehmernetzwerk.

Menschen miteinander zu verbinden, Ressourcen sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, gehört zu den Dingen, die mir besonders Freude bereiten.

Umso mehr freut es mich, dass ich nach wenigen Wochen im Chapter bereits erste Empfehlungen erhalten habe.

Das macht mich nicht nur stolz.

Es zeigt mir auch, dass Vertrauen entsteht.

Und dass Netzwerke dann erfolgreich werden, wenn man bereit ist, sich aktiv einzubringen.

Für mich war der heutige Besuchertag deshalb weit mehr als eine Netzwerkveranstaltung.

Er war eine Erinnerung daran, dass nachhaltige Beziehungen, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Wachstum nicht von allein entstehen.

Sie brauchen Aufmerksamkeit, Zeit und Engagement.

Oder anders gesagt:

Auch Netzwerke wachsen nur unter guten Bedingungen.

Andrea Kujawa

rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie

Ich schaffe Strukturen, in denen Gesundheit, Wohlbefinden und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam wachsen können.

https://corporate-health.rueckenstark-hannover.de/

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Gesundheit entsteht nicht zufällig 🎯

Im Anschluss an meinen Vortrag zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) beim BNI Chapter Ferdinand Braun hatte ich die Gelegenheit, einige Fragen zum Thema Gesundheit in Unternehmen zu beantworten.

Eine der wichtigsten Fragen lautete:

Was sollten sich Unternehmerinnen und Unternehmer zum Thema Gesundheit merken?

Meine Antwort:

Gesundheit ist immer biopsychosozial.

Das bedeutet, Gesundheit entsteht durch das Zusammenspiel von:

🏃 körperlicher Gesundheit

🧠 Gedanken, Gefühlen und innerer Haltung

🤝 sozialen Beziehungen und Gemeinschaft

Diese drei Bereiche beeinflussen sich gegenseitig und entscheiden darüber, ob Gesundheit entstehen kann.

Deshalb beginne ich in Unternehmen nicht mit Maßnahmen.

Sondern mit einer Analyse.

Gemeinsam mit einem Institut erfassen wir anonym Belastungen, Ressourcen und Bedarfe der Mitarbeitenden sowie der Unternehmensleitung. Die Ergebnisse werden ausgewertet und bilden die Grundlage für eine passgenaue Strategie und Maßnahmenplanung.

Denn nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement bedeutet für mich nicht:

  • einzelne Gesundheitstage
  • kurzfristige Aktionen
  • gut gemeinte Einzelmaßnahmen

Sondern einen strukturierten Entwicklungsprozess.

Verstehen.

Planen.

Umsetzen.

Weiterentwickeln.

Ich begleite kleine, mittlere und große Unternehmen – von zehn bis zu mehreren hundert Mitarbeitenden.

Das Ziel bleibt dabei immer gleich:

✔ Gesundheit fördern

✔ Mitarbeitende langfristig binden

✔ Fehlzeiten reduzieren

✔ Unternehmen zukunftsfähig aufstellen

Denn Gesundheit ist nicht nur ein menschlicher Faktor.

Gesundheit ist auch ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor.

Mein Dank gilt Tobias Volland für das Interview und die Möglichkeit, das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement im Netzwerk vorzustellen.

Bei Fragen zum Thema Gesundheitsförderung, Prävention, Mitarbeiterbindung oder gesundheitsförderliche Unternehmenskultur bin ich  gerne für Sie  da.

Andrea Kujawa

rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie

Ich schaffe Strukturen, in denen Gesundheit, Wohlbefinden und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam wachsen können.

40 Jahre später – Ein Klassenfoto, viele Erinnerungen, Gen X und ein Wiedersehen 😊

Gestern Abend war Abi-Treffen.

40 Jahre nach dem Abitur.

Allein diese Zahl fühlt sich irgendwie unglaublich an.

Besonders schön fand ich zwei Fotos, die an diesem Abend entstanden sind.

Das erste stammt aus unserer Schulzeit.

Das zweite von gestern.

Damals standen wir gemeinsam im Großgruppenraum für ein Klassenfoto.

Gestern haben wir versucht, diese Aufstellung noch einmal nachzustellen.

Ganz so viele wie damals waren wir zwar nicht mehr.

Aber vielleicht schaffen wir das beim nächsten Treffen. 😊

   

Was mich an solchen Wiedersehen immer wieder fasziniert:

Man erinnert sich nicht nur an die Vergangenheit.

Man entdeckt auch die Gegenwart neu.

Welche Wege Menschen gegangen sind.

Welche Entscheidungen sie getroffen haben.

Welche Geschichten das Leben geschrieben hat.

Manche Namen fallen sofort wieder ein.

Andere erst nach längerem Rätseln.

Und manchmal reicht ein einziges Foto, um Erinnerungen wachzurufen, die jahrzehntelang irgendwo verborgen waren.

Besonders gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit einer lang vermissten Freundin.

Manche Wege verlaufen eine Zeit lang getrennt.

Nicht weil etwas verloren geht.

Sondern weil das Leben gerade andere Aufgaben bereithält.

Umso schöner, wenn sich Wege später wieder kreuzen.

Für mich war es ein kurzweiliger, entspannter und rundum gelungener Abend.

Ein Abend voller Erinnerungen, Überraschungen, alter Geschichten und neuer Gespräche.

Und während ich heute die Fotos betrachte, fällt mir noch etwas auf:

Wir gehören zur sogenannten Generation X.

Eine Generation, die ohne Smartphone aufgewachsen ist, Verabredungen noch telefonisch getroffen hat und deren Klassenfotos zunächst entwickelt werden mussten, bevor man sie ansehen konnte.

Vielleicht ist das auch ein Grund, warum viele Menschen meiner Generation persönliche Begegnungen, Freundschaften und gemeinsame Erinnerungen so schätzen.

Ein spannender Gedanke.

Nicht nur für Klassentreffen.

Sondern auch für die Frage, wie unterschiedliche Generationen heute leben, arbeiten und Gesundheit verstehen.

Dazu in den nächsten Wochen mehr.

Für den Moment bleibt vor allem eines:

Die Erkenntnis, dass das Leben selten so verläuft, wie wir es mit 18 einmal geplant haben.

Wir werden uns wiedersehen.

Andrea Kujawa

rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie

Gesundheit entsteht in Lebenswelten – Eindrücke von meinem BNI-Vortrag 🌺🎤

Gestern habe ich beim BNI Chapter Ferdinand Braun in Hannover meinen 8-Minuten-Vortrag halten.

Wer BNI kennt, weiß: Für die Vorträge gibt es klare Vorgaben. Es geht darum, den Nutzen des eigenen Unternehmens darzustellen, das Alleinstellungsmerkmal sichtbar zu machen, Empfehlungen zu erhalten und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Gar nicht so einfach.

Denn manchmal ist es schwer, das eigentliche Anliegen hinter der eigenen Arbeit in wenigen Minuten wirklich greifbar zu machen.

Deshalb habe ich mich bewusst auf eine Frage konzentriert, die mich seit vielen Jahren begleitet:

Wie entsteht Gesundheit eigentlich?

Diese Frage beschäftigt nicht nur die Gesundheitswissenschaften. Sie betrifft uns alle.

Denn Gesundheit entsteht nicht zufällig.

Sie entsteht in den Lebenswelten, in denen Menschen ihren Alltag verbringen.

In Familien.

In Schulen.

In Kindertagesstätten.

In Vereinen.

In Stadtteilen.

Und natürlich auch in Unternehmen.

Gerade Unternehmen sind weit mehr als Orte der Arbeit. Sie sind soziale Lebenswelten, in denen Menschen einen großen Teil ihres Lebens verbringen. Dort entstehen Belastungen, aber auch Ressourcen. Dort entstehen Motivation, Zusammenarbeit, Zugehörigkeit und Wohlbefinden.

Passend zum BNI-Wochenthema „Born to be Wild“ hatte ich bei meinem Vortrag eine Flower-Power-Blume dabei – inzwischen ein fester Bestandteil meines Logos und für mich mehr als nur ein dekoratives Symbol.

Die Flower-Power-Bewegung der späten 1960er Jahre stand für Frieden, Menschlichkeit, Verbundenheit und die Suche nach neuen Wegen in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche.

Einige Jahre später stellte Aaron Antonovsky eine Frage, die die Gesundheitswissenschaften bis heute prägt:

„Was macht Menschen trotz Belastungen gesund?“

Damit entstand die Salutogenese – ein Perspektivwechsel weg von Defiziten und Krankheiten hin zu Ressourcen, Entwicklung und Gesundheit.

Genau dieser Gedanke begleitet auch meine Arbeit heute.

Die Flower-Power-Blume steht für mich nicht für Nostalgie.

Sie steht für eine ressourcenorientierte Haltung gegenüber Menschen, Gesundheit und Entwicklung.

Denn ob in Unternehmen, Vereinen, Schulen oder Stadtteilen: Gesundheit entsteht nicht allein durch die Vermeidung von Krankheit. Gesundheit entsteht dort, wo Menschen gute Bedingungen vorfinden, ihre Ressourcen nutzen können und sich als Teil einer Gemeinschaft erleben.

Vielleicht war die Flower-Power-Blume deshalb der passende Begleiter für diesen Vortrag.

Sie erinnert mich daran, dass Menschlichkeit, Verbundenheit und Gesundheitsförderung keine Ideen der Vergangenheit sind.

Sie sind aktueller denn je.

Besonders gefreut habe ich mich über die vielen spontanen Gespräche nach dem Vortrag.

Über wertschätzendes Feedback.

Über neue vereinbarte 1:1-Gespräche.

Und über das gemeinsame Interesse an der Frage, wie Gesundheit, Wohlbefinden und wirtschaftlicher Erfolg zusammenhängen.

Dafür möchte ich mich herzlich bei meinen Chapter-Kolleginnen und -Kollegen bedanken. 🙏

Genau diese Gespräche machen für mich den besonderen Wert eines Unternehmernetzwerks aus.

Sie schaffen Verbindung, Vertrauen und neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit.

Ich freue mich auf die nächsten Gespräche und darauf, gemeinsam weiterzudenken. 😍..

Andrea Kujawa

rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie

Ich schaffe Strukturen, in denen Gesundheit, Wohlbefinden und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam wachsen können.

https://corporate-health.rueckenstark-hannover.de/

Was kostet fehlende Gesundheit?

Am Donnerstag halte ich meinen 8-Minuten-Vortrag im BNI Chapter Ferdinand Braun in Hannover.

Eine spannende Herausforderung.

Denn wie bringt man ein Thema wie Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz, Fachkräftesicherung und Gesundheit in nur acht Minuten auf den Punkt?

Die Antwort lautet: Man konzentriert sich auf das Wesentliche.

Viele Unternehmen stehen aktuell vor ähnlichen Herausforderungen:

  • Fachkräftemangel
  • steigende Fehlzeiten
  • psychische Belastungen
  • Mitarbeiterbindung
  • Digitalisierung und Veränderungsprozesse

Gleichzeitig wird Gesundheit häufig noch immer als weicher Faktor betrachtet.

Dabei zeigt die Praxis etwas anderes:

Gesundheit beeinflusst Leistungsfähigkeit, Motivation, Zusammenarbeit und Unternehmenserfolg.

Deshalb beschäftigt mich seit vielen Jahren eine zentrale Frage:

Was brauchen Menschen, um langfristig gesund, leistungsfähig und zufrieden zu leben und zu arbeiten?

Als Physiotherapeutin, Gesundheitsmanagerin und Unternehmerin begegne ich dieser Frage täglich.

Dabei geht es längst nicht mehr nur um einzelne Maßnahmen wie Rückenschulen oder Gesundheitstage.

Es geht darum, gesundheitsfördernde Strukturen zu schaffen.

Es geht darum, genauer hinzuschauen:

  • Wie geht es den Mitarbeitenden tatsächlich?
  • Welche Belastungen bestehen?
  • Welche Ressourcen sind vorhanden?
  • Welche Maßnahmen werden wirklich benötigt?

Genau hier setzt nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement an.

Nicht mit Vermutungen.

Sondern mit Analyse, Gesprächen und belastbaren Daten.

Denn gute Entscheidungen brauchen gute Informationen.

Morgen werde ich im BNI zeigen, warum Gesundheit kein Kostenfaktor ist, sondern ein Erfolgsfaktor für Unternehmen.

Und warum bereits kleine Verbesserungen große wirtschaftliche Auswirkungen haben können.

Ich freue mich auf den Austausch.

Andrea Kujawa

rückenstark – Gesundheitsförderung, Prävention und Physiotherapie

#BGM #Mitarbeiterbindung #Unternehmenserfolg

https://corporate-health.rueckenstark-hannover.de/

Woher kommen wir eigentlich? 🌿

„Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleibt im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben.“

— Johann Wolfgang von Goethe

Dieses Zitat ist mir vor vielen Jahren in Sofies Welt von Jostein Gaarder begegnet.
Gestern Abend bei der Nacht der Museen in Hannover musste ich wieder daran denken.

Crashkurs Stadtgeschichte im Hannover Kiosk. 
https://historisches-museum.hannover.de/Wir-haben-zu-und-sind-mit-Geschichte-unterwegs/Der-Hannover-Kiosk

Der Blick über die Altstadt vom Beginenturm.

Zum Abschluss die beeindruckenden „Stimmen der Stadt“ in der Marktkirche.

Ein Abend voller Geschichte, Kultur und besonderer Stimmung.

Mich interessieren Fragen wie:

Woher kommen wir eigentlich?

Warum machen wir Dinge so, wie wir sie heute machen?

Auch die Salutogenese beschäftigt sich mit Zusammenhängen. Gesundheit entsteht nicht losgelöst von unserer Lebenswelt.
Sie entsteht in Familien, Nachbarschaften, Vereinen, Städten und den Erfahrungen, die Menschen über Generationen hinweg gesammelt haben.

Wer Zusammenhänge versteht, versteht oft auch die eigene Lebenswelt ein Stück besser.

Für mich war die Nacht der Museen deshalb nicht nur ein kulturelles Erlebnis, sondern auch eine schöne Erinnerung daran, wie spannend Geschichte sein kann.🌿

#Prävention #BGM #Rückenstark