Gestern habe ich gemeinsam mit meinem BNI Chapter Ferdinand Braun das Chapter Alexander von Humboldt in Lehrte-Ahlten besucht.
Rund 60 Unternehmerinnen und Unternehmer kamen zu einem gemeinsamen Unternehmerfrühstück zusammen. Es wurde gepitcht, zugehört, diskutiert und gelacht. Vor allem aber entstanden viele neue Gespräche und Verabredungen für weitere Vier-Augen-Gespräche.
Während ich auf der Rückfahrt über den Vormittag nachdachte, blieb ein Gedanke besonders hängen:
Die wertvollsten Begegnungen entstehen oft nach dem offiziellen Programm.
Dann, wenn Menschen sich wirklich kennenlernen.
Wenn Erfahrungen geteilt werden.
Wenn Vertrauen wächst.
Und genau das hat für mich viel mit Gesundheit zu tun.
Gesundheit entsteht auch durch Beziehungen
In meiner Arbeit als Gesundheitsmanagerin spreche ich häufig über das bio-psycho-soziale Gesundheitsmodell.
Gesundheit wird nicht allein durch Bewegung oder Ernährung beeinflusst.
Ebenso wichtig sind unsere sozialen Beziehungen, gegenseitige Unterstützung und das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein.
Deshalb gehören auch Vertrauen, Anerkennung und gute Zusammenarbeit zu den Ressourcen, die Menschen stärken – im privaten Leben ebenso wie im Berufsalltag.
Was Unternehmen daraus lernen können
Im Betrieblichen Gesundheitsmanagement sprechen wir häufig über ergonomische Arbeitsplätze, Bewegung, Ernährung oder Stressbewältigung.
Mindestens genauso wichtig ist jedoch die Unternehmenskultur.
Wie gehen Menschen miteinander um?
Werden Leistungen gesehen und wertgeschätzt?
Entstehen Räume für Austausch und Zusammenarbeit?
Gerade beim gemeinsamen Cross-Chapter-Treffen wurde deutlich, wie viel Dynamik entsteht, wenn Menschen ihr Wissen teilen, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen. Einer der Kernwerte von BNI ist dabei die Anerkennung – und genau dieser Gedanke wurde an diesem Morgen besonders sichtbar.
Mein persönliches Fazit
Für mich war dieses Unternehmerfrühstück mehr als ein Netzwerktreffen.
Es war eine Erinnerung daran, dass wirtschaftlicher Erfolg und menschliche Beziehungen keine Gegensätze sind.
Im Gegenteil.
Wo Vertrauen wächst, entstehen neue Ideen.
Wo Anerkennung gelebt wird, entsteht Motivation.
Und wo Menschen gemeinsam an Lösungen arbeiten, entwickeln sich Unternehmen nachhaltig weiter.
Genau deshalb sehe ich Betriebliches Gesundheitsmanagement nicht nur als Sammlung einzelner Maßnahmen.
Ich verstehe BGM als einen Prozess, in dem Gesundheit, Unternehmenskultur und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam wachsen können.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Das bio-psycho-soziale Gesundheitsmodell nach Aaron Antonowsky beschreibt Gesundheit als Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren. Moderne Forschung zeigt zudem, dass soziale Unterstützung, Vertrauen und gelingende Beziehungen wichtige Gesundheitsressourcen darstellen und gleichzeitig Motivation, Zusammenarbeit und Leistungsfähigkeit in Organisationen fördern.
Lassen Sie uns Gesundheit gemeinsam weiterdenken.
Gesunde Unternehmen entstehen nicht durch Zufall. Sie entstehen durch gute Entscheidungen.
Wenn Sie Gesundheit in Ihrem Unternehmen strategisch weiterentwickeln möchten, freue ich mich auf das Gespräch. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die zu Ihrem Unternehmen und Ihren Beschäftigten passen.
https://corporate-health.rueckenstark-hannover.de/

