25 trifft 60. Wer lernt eigentlich von wem?

Wissenstransfer im Unternehmen ist keine Frage des Alters. Sondern eine Frage der Strukturen.

25 trifft 60.

Wer gibt sein Wissen weiter? Wer lernt von wem?

Meine Antwort: im besten Fall beide voneinander.

Denn Alter allein sagt wenig über Kompetenz aus. Menschen bringen unterschiedliche Berufsbiografien, Erfahrungen, Fachkenntnisse und Perspektiven mit. Entscheidend ist, ob ein Unternehmen diese Vielfalt tatsächlich miteinander in Verbindung bringt.

Das wird zunehmend relevant: Bis 2040 werden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 13,3 Millionen Erwerbspersonen das gesetzliche Rentenalter überschritten haben.

Mit Menschen, die ein Unternehmen verlassen, kann mehr verschwinden als dokumentiertes Fachwissen. Die Bundesagentur für Arbeit weist darauf hin, dass dabei auch informelle Kompetenzen verloren gehen können.

Das Wissen darüber, wie ein Prozess in der Praxis wirklich funktioniert.
Wer bei einem Problem weiterhelfen kann.
Welche Lösung sich vor zehn Jahren schon einmal nicht bewährt hat.
Oder welche kleinen Handgriffe den Arbeitsalltag leichter machen.

Solches Wissen steht selten vollständig in einem Handbuch.

Wissenstransfer braucht mehr als guten Willen

„Tauscht euch mehr aus“ ist noch kein Prozess.

Wissenstransfer braucht Zeit, geeignete Arbeitsabläufe und eine Führung, die Austausch ermöglicht. Altersgemischte Teams können dazugehören, ebenso strukturierte Übergaben, Mentoring oder Reverse Mentoring.

Dabei geht es nicht darum, Menschen aufgrund ihres Alters feste Rollen zuzuteilen.

Die interessante Frage lautet: Wer kann was – und wer kann davon profitieren?

Diese Perspektive gehört für mich auch zu einer modernen Gesundheitsentwicklung in Unternehmen.

Ein strukturiertes Betriebliches Gesundheitsmanagement betrachtet nicht nur Bewegung, Ernährung oder Stress.
Es schaut auch auf Arbeitsorganisation, Führung, soziale Beziehungen, Beteiligungsmöglichkeiten sowie vorhandene Belastungen und Ressourcen.

Denn gute Zusammenarbeit kann eine Ressource sein.
Wissen weitergeben zu können ebenfalls.
Und Beschäftigte, die voneinander lernen, können Veränderungen gemeinsam besser bewältigen.

Menschen bringen das Wissen mit.

Unternehmen brauchen Strukturen, damit es sich bewegen kann.

Betriebliches Gesundheitsmanagement mit rückenstark – Gesundheitsentwicklung in Unternehmen.

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Strukturiert. Fundiert. Wirksam.

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