Was ein BNI-Frühstück mit Unternehmertum, unterschiedlichen Kompetenzen und meiner Arbeit im Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu tun hat.
Wie sichtbar muss ein kleines Unternehmen eigentlich sein?
Diese Frage habe ich von meinem letzten BNI-Frühstück mitgenommen.
Werbung, Marketing, IT, Sichtbarkeit – und mittendrin ich mit rückenstark – Gesundheitsförderung und Prävention.
Im Hauptvortrag nahm uns Bennet Herter von Viel Liebe Media mit in die Welt der Werbefilme. Bilder, Geschichten, Emotionen – und die spannende Frage, was von Kommunikation eigentlich im Kopf bleibt.
Danach wurde es persönlicher.
In meinem 4-Augen-Gespräch mit Sascha Arlt ging es um die digitale Sichtbarkeit meines eigenen Unternehmens: Website, Suchmaschinen, Social Media und Auffindbarkeit.
Sagen wir es so: Euphorischer bin ich nicht aus diesem Gespräch herausgegangen. 😉 Aber nachdenklicher.
Denn als Soloselbstständige kann ich nicht gleichzeitig Gesundheitsdienstleisterin, Unternehmerin, Vertrieblerin, Content-Produzentin, SEO-Spezialistin, IT-Expertin und Marketingabteilung sein.
Und trotzdem muss rückenstark von den richtigen Menschen gefunden werden.
Vielleicht lautet die wichtigere Frage deshalb gar nicht:
Wie werde ich überall sichtbar?
Sondern:
Wo müssen die richtigen Menschen mich sehen – und was sollen sie dort über mich verstehen?
Unternehmertum bedeutet auch, andere Kompetenzen zu nutzen
Beim Blick durch unser BNI-Chapter wurde mir noch etwas anderes bewusst.
Dort treffen Menschen unterschiedlicher Generationen, Berufe, Erfahrungen und Persönlichkeiten aufeinander.
Film trifft IT. Gesundheitsförderung trifft Recht.
Mein nächstes 4-Augen-Gespräch mit einem Rechtsanwalt aus unserem Chapter ist bereits geplant. Mit ihm möchte ich unter anderem Fragen zu Arbeitsschutz und rechtlichen Rahmenbedingungen besprechen, die meine Arbeit berühren.
Ich muss diese Expertise nicht selbst besitzen.
Ich muss erkennen, wann ich sie brauche und mit wem ich sinnvoll zusammenarbeiten kann.
Für mich gehört auch das zu gutem Unternehmertum.
Unterschiedlichkeit ist eine Ressource
Diesen Gedanken kenne ich aus meiner Arbeit mit Unternehmen sehr gut.
Auch dort treffen unterschiedliche Professionen, Generationen, Persönlichkeiten, Erfahrungen und Kompetenzen aufeinander.
Das Problem ist nicht die Unterschiedlichkeit.
Entscheidend sind Arbeitsbedingungen und Strukturen, in denen Menschen ihre Fähigkeiten einbringen, Wissen austauschen und miteinander statt gegeneinander arbeiten können.
Diese Perspektive gehört für mich auch zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement.
BGM bedeutet nicht nur Bewegung, Ernährung oder einzelne Gesundheitsangebote. Gesundheitsentwicklung in Unternehmen betrifft ebenso Arbeitsorganisation, Führung, Beteiligung, soziale Beziehungen und die Ressourcen, die Menschen bereits mitbringen.
Während ich also gerade daran arbeite, rückenstark selbst sichtbarer zu machen, wird mir gleichzeitig immer klarer, was sichtbar werden soll:
Gesundheitsförderung und Prävention.
Fachliche Expertise und praktische Erfahrung.
Und die Verbindung von Menschen und Strukturen.
Verschieden sein.
Gemeinsam etwas bewegen. 🌱
Betriebliches Gesundheitsmanagement mit rückenstark – Gesundheitsentwicklung in Unternehmen
https://corporate-health.rueckenstark-hannover.de/






